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Hochhausbrand in Brügg 49 Personen mussten ins Spital

Legende: Video 49 Personen nach Brand im Spital abspielen. Laufzeit 1:56 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 14.05.2018.
  • Ein Hochhausbrand in Brügg bei Biel hielt die Feuerwehr seit dem frühen Montagmorgen auf Trab. Es gab starken Rauch, das Gebäude musste evakuiert werden.
  • Insgesamt wurden 49 Personen in Spitäler in der Region gebracht. Es wird abgeklärt, ob sie Rauchvergiftungen erlitten haben.
  • Einige Wohnungen seien einstweilen nicht mehr bewohnbar, teilte die Berner Kantonspolizei mit.
  • Die Ursache des Brandes ist noch nicht geklärt. Die Lösch- und Rettungsarbeiten sind aber mittlerweile abgeschlossen.
Feuerwehrautos zwischen Hochhäusern
Legende: Die regionale Feuerwehr sowie die Feuerwehren aus Bern und Biel sind im Einsatz, ebenso die Polizei und mehrere Ambulanzteams. ZVG/Jürg Mosimann

Das Feuer war in den frühen Morgenstunden im Erdgeschoss des elfstöckigen Wohnhauses an der Erlenstrasse ausgebrochen. Die Feuerwehr stand mit über 60 Mann im Einsatz und brauchte etwa zwei Stunden, um den Brand zu löschen.

Wegen der starken Rauchentwicklung waren die Bewohner zunächst angewiesen worden, Fenster und Türen zu schliessen und in den Wohnungen zu bleiben. Noch während der Löscharbeiten begannen die Einsatzkräfte dann, die insgesamt 84 im Gebäude anwesenden Menschen in Sicherheit zu bringen.

Manche Personen wurden von aussen per Hubrettung aus dem Haus befreit. Andere konnten das Gebäude nach dessen Entlüftung über das Treppenhaus verlassen.

Wohnungen unbewohnbar

Einige Wohnungen sind einstweilen nicht mehr bewohnbar. Für die betroffenen Mieter seien alternative Unterkünfte gefunden worden, teilte die Polizei mit.

Unklar ist die Ursache des Brandes. Die Ermittlungen sind im Gang. Verschiedene Dienste waren zu diesem Zweck am Montagnachmittag vor Ort. Die Arbeiten der Rettungskräfte waren am Montagnachmittag weitgehend abgeschlossen.

Feuerwehrauto vor Hochhaus.
Legende: Nach etwa zwei Stunden konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. ZVG/Jürg Mosimann

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