Hochlandrind statt Mähmaschine

Weil Japanknöterich und Kanadische Goldrute das Mettmoos besetzen, greift Biel zum Schottischen Hochlandrind.

Importierte Pflanzen wie der Japanknöterich oder die Kanadische Goldrute machen sich im Mettmoos breit und verdrängen die lokale Flora, erklärt der oberste Bieler Stadtgärtner Markus Brentano das Problem. Das Mettmoos, früher eine Deponie, ist heute ein wichtiger Laichplatz für Amphibien und ein Naherholungsgebiet.

Nachdem die Stadtgärtnerei dem Gewächs mit Maschinen nur begrenzt Herr wurde, wechselt Biel nun die Strategie: Sie tauscht die Rasenmäher gegen Schottische Hochlandrinder. Diese kleinen und robusten Tiere lieben die Kanadische Goldrute und sind auch sonst nicht wählerisch, was das Fressen angeht.

Das Hochlandrind ist für den Job perfekt

Die Hilfe aus dem Ausland kommt nicht von ungefähr: «Einer normalen Schweizer Milchkuh würde dieses Futter alleine nicht genügen», erzählt Peter Bösiger vom Landschaftswerk Biel-Seeland, welches die Tiere betreut. Das Hochlandrind sei für diesen Job die beste Wahl.