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Höchstspannung im Gegenwind Widerstand gegen Linienführung Chamoson-Chippis

Der Grosse Rat diskutiert über ein Dekret, welches dazu führen soll, dass Swissgrid die Linienführung ändert.

Legende: Audio Widerstand gegen die oberirdische Leitung abspielen. Laufzeit 02:26 Minuten.
02:26 min, aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 14.09.2018.

Im Wallis regt sich auf mehreren Ebenen Widerstand gegen die geplante Höchstspannungsleitung Chamoson-Chippis. Ein Vorstoss im Grossen Rat verlangt, dass das kantonale Gesetz über die Stromversorgung rückwirkend geändert wird. Mit dem Ziel, die Betreiberin Swissgrid dazu zu bewegen, die Linienführung der Leitung zu ändern.

Widerstand auch vor dem Rathaus

Widerstand auch vor dem Rathaus

Über 200 Personen haben heute vor dem Grossratsgebäude in Sitten demonstriert und das Parlament aufgefordert, etwas gegen die Linienführung von Swissgrid zu unternehmen.

Vor einem Jahr hatte das Bundesgericht entschieden, dass Swissgrid die Höchstspannungsleitung zwischen Chamoson-Chippis oberirdisch bauen darf. Einwohner aus Grone forderten eine Erdverlegung der Leitung. Dies insbesondere deshalb, weil sich ein Mast in der Nähe eines Schulhauses befindet.

Ein geologisches Gutachten hat in der Zwischenzeit aufgezeigt, dass sich 34 der 52 Masten in einer Gefahrenzone befinden. Drei Masten können laut dem Kantonsgeologen aus Sicherheitsgründen überhaupt nicht errichtet werden.

Der Grosse Rat wird am Freitagabend über den Vorstoss diskutieren.

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