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Bern Freiburg Wallis Hoher Gast in Mühleberg

Bundesrat Ueli Maurer machte am Montagabend einen Abstecher ins bernische Mühleberg. Die Gemeinde feierte nicht nur den Nationalfeiertag, sondern auch ihren eigenen Geburtstag: Seit 1000 Jahren gibt es das Dorf im Westen von Bern.

Portrait von René Maire und Ueli Maurer auf dem Festgelände des 1. Augusts in Mauss
Legende: Ist stolz auf den Besuch des Bundesrats: Mühlebergs Gemeindepräsident René Maire mit Finanzminister Ueli Maurer. Leonie Marti/SRF

Mühleberg ist den meisten vor allem durch den Standort des Atomkraftwerks ein Begriff. So ergeht es auch Bundesrat Ueli Maurer. «Ausserdem kenne ich ein paar Bauern aus der Region. Und das Dorfjubiläum hat mich interessiert», so der Finanzminister am Montagabend auf dem Festgelände in Mauss, einem Weiler in der Gemeinde Mühleberg.

Das ganze Jahr über feiert die Gemeinde ihr 1000-jähriges Bestehen mit Veranstaltungen in den einzelnen Dörfern und Weilern. In Allenlüften fand am Freitag und Samstag das Hauptjubiläumsfest statt, welches am Montag nahtlos in die 1. August-Feier in Mauss überging.

Ein Dorf, das sich so aufrappelt, berührt mich.
Autor: Ueli MaurerBundesrat

1. August-Redner Ueli Maurer ist beeindruckt vom Engagement der Mühlebergerinnen und Mühleberger: «Ein Dorf, das sich so aufrappelt und ein ganzes Jahr lang ein Fest nach dem anderen organisiert, das berührt mich. Das ist gelebte Miliz», so der Bundesrat.

In seiner Rede sprach er denn auch ein Lob aus auf jene Personen, die sich freiwillig engagieren und rief dazu auf, den Gemeinschaftssinn nicht zu verlieren. Gleichzeitig sprach er sich dagegen aus, dass der Staat zu viele neue Aufgaben übernehme und wetterte gegen fremde Richter.

Stolzer Gemeindepräsident

Der Gemeindepräsident von Mühleberg, René Maire, ist stolz auf den hohen Besuch. «Ueli Maurer zeigt sich volksnah und tritt ehrlich auf», so der SVP-Politiker. Es spreche für Mühleberg, dass ein Bundesrat die 1. August-Feier sowie das Dorfjubiläum auf diese Art würdige.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Wer gestern (Berichten zu Folge) den Worten des auftretenden Bundesrates Ueli Maurer genau zuhörte, ist froh, dass es wenigstens noch ein BR-Mitglied gibt, das mit "beiden Beinen" auf dem Boden steht! Im BR-Sitzungszimmer ist es dann allerdings schnell wieder vorbei, mit der "Volksnähe": Dort herrscht Kollegial-Pflicht, mit Mehrheitsentscheiden und somit (leider) oftmals sehr weit von der Mehrheitsmeinung in der Bevölkerung entfernt! Auch das ist halt die Schweiz! Damit müssen wir leben können!
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