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Bern Freiburg Wallis Im neuen Hauptsitz hat auch der SBB-Chef kein eigenes Büro mehr

Zwei schwarze Blocks mit farbigen Glas-Sonnenstoren. So sieht der neue SBB-Hauptsitz in Bern aus. Es ist der erste fertige Bau im neuen Quartier Wankdorf-City. Und für die Mitarbeitenden eine völlig neue Arbeitswelt.

Der neue SBB-Hauptsitz steht unmittelbar neben dem Bahnhof Bern-Wankdorf. 1800 Angestellte haben dort ihren Arbeitsplatz - respektive eben gerade nicht. In zwei modernen Bürogebäuden ist nämlich weitgehend Schluss mit Einzelbüros, wie es sie im alten Hauptsitz oberhalb des Hauptbahnhofs Bern noch gab.

Die SBB setzt auf «Desksharing»: 10 Arbeitsplätze für 12 Leute, man loggt sich in Sitzungszimmern, Fokus-Räumen oder zuhause ein und tauscht sich in Sitznischen oder im Restaurant aus. Alles offen und transparent. Auch SBB-CEO Andreas Meyer verfügt über kein Einzelbüro mehr. Die SBB-Teams und Abteilungen haben allerdings zugeordnete Räume pro Etage. «Die Stimmung ist toll. Einige sagen, es sei wie ein neuer Job», schwärmt der oberste Bähnler.

SBB erhält neuen Hauptsitz
Aus Tagesschau am Vorabend vom 14.08.2014.

190 Millionen Franken hat die SBB in den neuen Hauptsitz im Minergie-P-Standard investiert. Sie erhofft sich nun eine effizientere Zusammenarbeit, ersetzt das neue Gebäude doch sechs bisherige Standorte in der Stadt Bern. Auch kann sie mit der Zentralisierung die Kosten pro Arbeitsplatz senken.

Jürg Stöckli, der Infrastrukturchef der SBB, ist deshalb überzeugt, dass die Idee Bestand hat. «Ich würde heute nichts anders machen. Es funktioniert». Spontane Reaktionen aus der Belegschaft anlässlich der Einweihung bestätigen Jürg Stöcklis Einschätzung.

Meilenstein für die Stadt Bern

Der neue SBB-Hauptsitz ist das erste vollendete Bauwerk im neuen Wankdorf-City-Quartier der Stadt Bern. Bis in einem Jahr sollte in unmittelbarer Nachbarschaft auch der neue Hauptsitz der Post fertiggestellt sein, weitere Projekte folgen. «Und dann kommt Wohnen und Hotel und Leben. Es wird ein tolles Quartier, aber es braucht seine Zeit», sagt Stadtpräsident Alexander Tschäppät. Er reagiert damit auch auf Kritik aus dem Stadtrat. Rot-grüne Parlamentarier hatten bemängelt, nach Büroschluss sei das neue Quartier mausetot.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von A. Lüthy , Bern
    Na ja, nichts gegen "Beamte", aber wer nichts arbeitet, braucht auch kein Büro....
  • Kommentar von P.Bürger , Schaffhausen
    Es hat auch bei diesem Projekt wieder Miesmacher im Forum!Es ist einfach unglaublich!Schauen sie doch zwischendurch auch mal die Kommentare der Mitarbeiter an.Dort lesen sie,dass die Leute gerne dort arbeiten wollen & das Projekt eine tolle Sache finden!Kann es sein,dass sie ev. eine überholte Vorstellung von modernem Arbeiten haben?Sind sie vielleicht ein Rentner,der sich so etwas nicht mehr vorstellen kann & hier wieder mal einfach nur ablästert was andere auf die Beine stellen?
  • Kommentar von Edi Steinlin , Zürich
    Da Meyer die Verwaltung seit 2007 verdoppelt hat muss er auf solche Ideen kommen.