Im Streit um die Mühle Hunziken zeichnet sich eine Lösung ab

Die Betreiber des Lokals in Rubigen haben laut eigenen Angaben einen Käufer für die Liegenschaft gefunden. Damit soll unter den Streit ein Schlussstrich gezogen werden.

Die Mühle Hunziken bei Nacht, beleuchtet und mit einem Baum im Vordergrund. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Mühle Hunziken wird verkauft - an wen, ist noch unklar. zvg

Die Zusage für den Kauf des Kulturlokals sei fristgerecht beim Gericht eingereicht worden, schreiben die Betreiber in einer Mitteilung. Das Regionalgericht Bern-Mittelland hatte den Betreibern Anfang Oktober eine Frist bis zum 28. November eingeräumt, um sich zum Kaufangebot in der Höhe von 2,8 Millionen Franken zu äussern. Diesen Preis verlangen die Eigentümer.

Die Liegenschaft gehört drei Angehörigen des früheren «Mühli»-Betreibers Peter Burkhart. Den Betreibern um Bluesmusiker Philipp Fankhauser, dessen Bruder Christoph sowie Peter Burkharts Sohn Thomas wurde eine Bedenkfrist eingeräumt, um die Liegenschaft selber zu kaufen oder einen Investor zu suchen. Die Identität des Käufers soll bis zur Unterzeichnung des Kaufvertrags vertraulich bleiben. In Medienberichten war verschiedentlich die Rede von einem Investor, der die Kaufsumme vorlegen soll. Dem Vernehmen nach soll es sich um eine Pensionskasse handeln.

Verkauf als Herzstück der Gesamtlösung

Mit dem Verkauf sollen die verschiedenen Streitigkeiten erledigt werden. Peter Burkhart - auch «Mühli-Pesche» genannt - hatte das Lokal nach 35 Jahren an seinen Sohn Thomas und den Musiker Philipp Fankhauser übergeben und war nach Frankreich ausgewandert. Bald einmal entspann sich zwischen ihm und den neuen Betreibern ein erbitterter Rechtsstreit, der nun mit dem Verkauf des Lokals enden könnte.

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