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Touristen vor dem Matterhorn
Legende: Das Wallis muss sich mehr um seine Gäste bemühen. Keystone (Archiv)
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Bern Freiburg Wallis «Im Wallis fehlt es an einer Vision»

Zu viele Machtkämpfe, zu wenig kundenfreundlich: Der Walliser Tourismus steht vor grossen Herausforderungen. An einer Veranstaltung sprach Damian Constantin von der Vermarktungsorganisation Wallis Promotion Klartext.

Am Freitag fand in Leuk die Generalversammlung von Valais/Wallis Promotion statt. Damian Constantin, Direktor der Organisation, sagte, das Wallis stehe an einem Scheideweg. Der Kanton befinde sich an einem entscheidenden Wendepunkt betreffend seiner Vermarktung.

Vor einem Jahr wurde die neue Promotionsstrategie von Valais/Wallis Promotion lanciert, um das Wallis besser zu positionieren. Der starke Franken, die internationale Konkurrenz und die Einschränkungen des kantonalen Budgets stellten grosse Herausforderungen für die Randregion Wallis dar.

In Zukunft muss laut Damian Constantin, Direktor von Valais/Wallis Promotion, der Kunde in den Mittelpunkt gestellt werden.

«Wir müssen den Kunden und seine Erwartungen in den Mittelpunkt stellen und nicht unseren Blick gegen Innen richten», so Damian Constantin. «Um vorwärts zu gehen, müssen wir unsere Sichtweise ändern und unternehmerischer denken.»

Valais/Wallis Promotion

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Valais/Wallis Promotion

Valais/Wallis Promotion ist die kantonale Vermarktungsorganisation. Sie existiert seit 2013 und hat die Aufgabe, die Marke Wallis zu stärken.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe , Gwatt
    Machtkämpfe ist das richtige Wort für das Wallis aktuell. Als Beispiel Leukerbad: Obwohl es der Gemeinde nicht gut geht, ist ein neuer Direktor im "Burgerbad" daran, das Bad ungehindert zu verschandeln, mit der Begründung von besserem Designe. Er hatte die grandiose Idee, eine wunderschöne blaue Glaswand rund um die verschiedenen Stockwerke mit den Bassins zu ziehen. Das gibt dann schön farbige Prospekte, aber die Leute die hier ins Bad kommen, sehen rund herum Wände statt die schöne Aussicht.
  • Kommentar von Danilo Espagnol , Winterthur
    Finde ich einen guten Ansatz. Frage mich seit längerem, warum ich in einem kleinen Skigebiet (z.B. Blatten / Belalp, 6 Lifte) mehr für eine Tageskarte bezahle und in etwa gleich viel für eine Wochenkarte wie in einem grossen Skigebiet nicht im Wallis (z.B. Adelboden, x-Lifte) Vielleicht müssten einige Walliser aufhören, die Gäste als Milchkühe zu betrachten die es zu melken gilt...