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In den Walliser Alpen Zwei Wintersportler tödlich verunglückt

  • Ein 55-jähriger Tourenskifahrer ist am Samstagmittag bei einem Lawinenunglück am Zackengrat tödlich verunfallt. Seine drei Begleiter blieben unversehrt.
  • In Saas-Grund ist ein 19-jähriger Snowboardfahrer am Samstagnachmittag über eine Felswand in die Tiefe gestürzt.
Bild auf den Zackengrat.
Legende: Ein Bild der Air Zermatt zeigt den Unglücksort des Tourenskigängers am Zackengrat. Air Zermatt

Der österreichische Tourenskifahrer war mit drei Begleitern auf dem Weg zum 3698 Meter hohen Balmhorn, wie die Walliser Kantonspolizei mitteilte. Als sie sich auf dem Zackengrat befanden, habe sich eine Schneeverwehung gelöst und der Mann sei in die Tiefe gestürzt.

In Saas-Grund verunglückte ein 19-jähriger Snowboarder am Samstagnachmittag ausserhalb des Skigebiets Hohsaas tödlich. Der Deutsche war ausgerutscht und 80 Meter über eine Felswand in die Tiefe gestürzt, teilte die Walliser Kantonspolizei mit.

Der Snowboarder habe die markierte Piste verlassen. Als er an einer Felswand angekommen sei, habe er seine Fahrt nicht mehr fortsetzen können.
In der Folge habe er sein Snowboard abgeschnallt, um zu Fuss zurück zur Piste zu gelangen. Dabei sei er ausgerutscht und 80 Meter über die Felswand in die Tiefe gestürzt. Beim Sturz habe er sich tödliche Verletzungen zugezogen.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Patrik Müller (P.Müller)
    Herr Bollinger, sie haben recht: Niemand muss Bergsteigen. ABER es muss auch niemand Velofahren, Wandern, Zugfahren, Bier trinken, rauchen, in Freizeitparks etc. etc. Egal wo sich der Mensch in Beruf oder Freizeit aufhält geht er Risiken ein, bewusst oder unbewusst, die tödlich enden könnten. Für Angehörige bleibt immer Trauer und Leid. Verurteilen dieser Bergsteiger als generelle "Selbstmörder" greift def. zu kurz. Ich kenne diesen Grat aus mehreren eigenen Besteigungen.
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  • Kommentar von Tobias Humm (thumm)
    Retten und bergen können nur Menschen, die selber gute Alpinisten sind und am alpinen Geschehen ihren Anteil haben. Sie haben auch Verständnis für Leute, die ein gewisses MAss an Risiko eingehen, welches beim Bergsteigen immer dazugehört.
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  • Kommentar von Tobias Humm (thumm)
    So wie ich das Bild interpretiere, ist das kein Lawinenunfall, sondern ein Wächtenabbruch. Bevor man jemendem eine Schuld zuschiebt und von ultimativem Kick in die Welt hinausblödelt, sollte man wissen, was genau passiert ist. Hinter einer Wächte ist es oft schwierig zu sehen, wo man genau steht.
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