In Freiburg entsteht ein grosses Fernwärmenetz

Das Energieunternehmen Groupe E schliesst in Freiburg mehrere Fernwärmenetze zusammen. Damit kann ab Oktober 2015 Wärme verwertet werden, die dem Verbrauch von rund 24 000 Haushalten entspricht.

Ein Neubau mit mehreren Geschossen, an dem noch gebaut wird. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Heizzentrale in Givisiez, die im Moment gebaut wird. zvg

Sechs Heizzentralen in der Freiburger Agglomeration werden an das grösste Fernwärmenetz des Kantons angeschlossen, an «Fricad». Das neue Netz wird sich in zwei Teilstücken über den gesamten Grossraum Freiburg erstrecken. Das erste Teilstück wird die Anlagen in Granges-Paccot und in Givisiez miteinander verbinden, die im Moment gebaut werden. Das zweite Teilstück wird zwei bestehende und zwei neue Anlagen in Freiburg zusammenschliessen.

Mit der Verbindung der verschiedenen Fernwärmenetze könne die gesamte verfügbare Wärme der Kehrichtverbrennungsanlage in Châtillon genutzt werden, hiess es an der Medienkonferenz der Groupe E am Dienstag.

Die 120 Millionen Kilowattstunden thermische Energie pro Jahr entspreche dem Verbrauch von rund 24 000 Haushalten. Das Baugesuch wurde nun eingereicht, zu den bestehenden 23 Kilometern Fernwärmeleitungen müssen noch gut 14 Kilometer verlegt werden. Zudem werden die bestehenden Heizwerke angepasst. Im Oktober 2015 sollte das Freiburger Fernwärmenetz die erste Wärme liefern können.