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Initiative eingereicht Kanton Bern soll über Verbot von Subunternehmerketten abstimmen

Bei öffentlichen Aufträgen sollen Unternehmen nur in Ausnahmefällen Aufträge weitergeben können, verlangt die Initiative.

Im Kanton Bern kommt die Initiative gegen Subunternehmerketten aller Voraussicht nach vors Volk. Gewerkschaften und weitere Organisationen haben 15'905 beglaubigte Unterschriften eingereicht, wie sie mitteilten. Nötig sind 15'000 Unterschriften.

Subunternehmen sind Unternehmen, die im Auftrag des Hauptunternehmens einen Teil oder den gesamten Auftrag ausführen. Die «Volksinitiative für fairen Wettbewerb» verlangt ein Verbot von Subunternehmerketten bei öffentlichen Aufträgen im Kanton Bern. Unternehmen dürften nur in begründeten Ausnahmefällen einen Auftrag weitergeben.

Spekulation bei Aufträgen verhindern

Die Initianten wollen so verhindern, dass öffentliche Aufträge zu «Spekulationsobjekten von windigen Unternehmern» werden. Ausserdem müssten für alle öffentlichen Aufträge die GAV-Standards der jeweiligen Branchen gelten.

Initiativkomitee: Gewerkschaften und Unternehmer

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Dem Initiativkomitee gehören nebst Gewerkschaften und Parteien auch Unternehmer aus dem Schreinerei-, Maler- und Plattenlegergewerbe an. Aus ihrer Sicht hebeln Subunternehmerketten den Wettbewerb aus und führen zu Lohndumping.

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