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Bern Freiburg Wallis Islamischer Zentralrat darf nicht nach Freiburg

Der Oberamtmann des Saanebezirks hat dem Rat die Genehmigung verweigert, seine Jahreskonferenz im Messezentrum Forum Freiburg abzuhalten.

Ein grosses Messezentrum von aussen gesehen.
Legende: Keine Jahreskonferenz des islamischen Zentralrats: Das Forum Freiburg in Granges-Paccot. zvg

Der Entscheid wird in einer Mitteilung des Oberamts damit begründet, dass der Islamische Zentralrat keine verlässliche und definitive Liste der Redner geliefert habe. Zudem würden «ernsthafte und konkrete Störungen von Ordnung und Sicherheit als wahrscheinlich eingestuft.»

Im Abwägen zwischen dem Schutz der öffentlichen Ordnung und der Versammlungsfreiheit sei die öffentliche Ordnung in diesem Falle stärker zu gewichten. Bei der Jahreskonferenz des Islamischen Zentralrats sei namentlich zu befürchten, dass es wegen der gegenwärtigen internationalen Lage am Rand der Konferenz zu Demonstrationen kommen könnte.

Zu befürchten wären «erhebliche Störungen der öffentlichen Ordnung und Sicherheit wie Ausschreitungen, Schlägereien, Gewalt und Aggressionen». Die Rechtsprechung des Bundesgerichts erlaube in solchen Fällen die Verweigerung für eine Bewilligung, heisst es weiter.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von James Klausner, Interlaken
    Der Name "Islamischer Zentralrat" ist ein Etikettenschwindel, der relativ kleine aber laute Salafistenverein gibt sich mit diesem Namen den Anschein, das Sprachrohr aller Muslime in der Schweiz zu sein. Mich wundert, warum sich all die anderen Muslimischen Vereine und Gemeinden nicht gegen diese Geiselhaft wehren und mit klarer Abgrenzung Position beziehen.
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    1. Antwort von Rolf Bolliger, Orpund
      Dass sich "andere" Muslimische Vereinigungen nicht vom aggressiv auftretenden "Islamistischen Zentralrat" abgrenzen, wird von vielen Eidgenossen (und Migranten aus christlichen Kulturen) längst NICHT VERSTANDEN! Es scheint, dass viele Muslimen ANGST haben, sich gegen die "militanten Missionierungs-Organisation" (etwas anderes ist der IZR nicht!), zu stellen und sogar zu wehren! Wer das Verhalten in vielen muslimischen Familien seit Jahren verfolgt, erkennt eine sture und "gefährliche" Religion!
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  • Kommentar von Beppie Hermann, Bern
    Meines Erachtens gehört auch der IZRS verboten. Die Brutstätte der Radikalen vertritt einen salafistischen Islam nach saudischem Vorbild, darf uva in aller Öffentlichkeit unbehelligt die Bestrafung ungehorsamer Frauen mit Stechen und Schlagen befürworten. Er missachtet, und nicht nur er, unsre Gesetze wie Religionsfreiheit, Gleichstellung der Geschlechter und Tierschutz.
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  • Kommentar von Rolf Michel, 1723 Marly
    Im Hintergrund wird aber fiebrig an der Einrichtung eines Islamzentrums an der Uni Fribourg gearbeitet - also ein Ablenkungsmanöver.
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