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Schafalpen unter der Lupe
Aus Schweiz aktuell vom 10.06.2014.
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Bern Freiburg Wallis Jede vierte Schafalp im Wallis ist vor dem Wolf nicht schützbar

Der Kanton Wallis hat zusammen mit der Vereinigung für die Entwicklung der Landwirtschaft, Agridea, alle Schafalpen überprüfen lassen. Resultat: Auf rund einem Viertel dieser Alpen können die Schafe nicht genügend vor dem Wolf geschützt werden.

Im Kanton Wallis weiden derzeit rund 50'000 Schafe auf 155 Alpen. Laut Agridea ist die Tendenz aber stark abnehmend, in den Jahren 2011 und 2012 hätten die Bestände um sieben Prozent abgenommen.

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Schwieriger Schafschutz im Wallis (10.6.2014)
04:12 min
abspielen. Laufzeit 04:12 Minuten.

Die Agridea will jetzt zusammen mit den betroffenen Schafzüchtern jede Alp einzeln überprüfen und schauen, welche Schutzmassnahmen möglich und für die Bauern auch zumutbar und finanziell tragbar sind.

«Herdenschutz genügt nicht»

Der Kanton hat sich bereit erklärt, die Bauern bei diesen Massnahmen finanziell zu unterstützen. Die Grösse der Hilfe ist allerdings noch offen.

Georges Schnydrig, der Präsident der Oberwalliser Schäfer, erklärte sich bereit, bei diesem Programm mitzumachen: «Allerdings muss man klar sagen: Dieser Herdenschutz genügt für unsere Schafe nicht.» Auch müsse der Schutzstatus des Wolfes gelockert werden. «Nur so können wir unsere Tiere wirklich schützen.»

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11 Kommentare

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  • Kommentar von A. Schempp , Schüpfheim
    Da habe ich eine eigene Meinung: Es wäre wohl besser SRF würde die Kommentarfunktion weglassen. Bei den Kommentaren und Wissensstand einiger Bürger wäre dies besser. Im weiteren alle in die Veganerküche und die unbelehrbaren bekommen ihr CO2 neutrales Gigot aus Neuseeland. Da kann ich nur noch sagen: Guten Appetit..........
  • Kommentar von Alois Wutz , Gerlafingen
    @Frei & Leinemann: Der südliche Teil der Walliser Alpen ist mittlerweile Gams- und Rotwildfrei, eine Frage der Zeit, bis es in den Berner Alpen auch soweit sein wird. Ein Schildbürgerstreich sondergleichen, wenn man mit der Wiederansiedlung eines Raubtiers die ansässige Fauna dezimiert oder sogar ausrottet, nur damit einige selbsternannte "Naturfreunde" in der Stadt ihr schlechtes (Umwelt)Gewissen beruhigen können...
    1. Antwort von Gunnar Leinemann , Teuffenthal
      Völlig dahergeholtes Märchen, dass dies am Wolf liegt. Jägerlatein sondergleichen. Wölfe reissen übrigens äusserst selten Gämsen. Ewiggestrige Jäger und andere "Naturschützer" brauchen wir nicht.
    2. Antwort von Alois Wutz , Gerlafingen
      Ach ja? Und wieso verschwinden dann urplötzlich mit dem Auftauchen von Luchs, Wolf und Co besagte Wildtiere? Sicher sinds wieder mal die bösen, bösen Jäger, nicht wahr, Herr Leinemann? Oder werden sie von Stadttouristen überfahren, die den Wolf besichtigen wollen? Träumen Sie ruhig weiter...
    3. Antwort von Achim G. Herbstritt , Glasgow
      @Alois Wutz: Da frage ich mich doch, wie Gams-, Rot- und Rehwild überlebt haben, bevor die ehrbare Jägerschaft dankenswerterweise ihre Fressfeinde Luchs, Wolf und Bär ausgerottet haben? Die hätten doch alle im Verdauungstrakt der bösen, blutrünstigen Raubtiere landen müssen. Das Wolfsrudel möchte ich sehen, das eine Gams in eine Steilwand verfolgt und erbeutet. Bei manchen Aussagen bleibt einem nur noch das Kopfschütteln und Fremdschämen ...
    4. Antwort von Alois Wutz , Gerlafingen
      @Achim G: Bevor der Mensch (notabene als Jäger und Sammler...) die Alpenregion besiedelte, war diese von Gletschern bedeckt, oder zumindest waren keine günstigen Lebensbedingungen für Wildtiere, wie sie heute herrschen. Im Unterschied zu ein paar hundert Jahre vor unserer Zeit ist aber die CH so dicht besiedelt, dass es zu Problemen kommen muss, wenn man ein Raubtier, das ein grosses Gebiet benötigt, unter totalen Schutz stellt. Damit ist weder dem Wolf noch den Träumern in der Stadt gedient.
  • Kommentar von Josef Egger , Schweiz
    Die Kommenre kommen wohl von Stadtmenchen. Lange war die Schweiz frei von Schadtieren wie Baer und Wolf.