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Legende: Audio Aus dem Archiv: Im Januar spricht Urs Kessler, Chef der Jungfraubahnen, über die sinkenden Zahlen im Wintersportbereich abspielen. Laufzeit 00:53 Minuten.
00:53 min, aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 28.03.2019.
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Jungfraubahn-Gruppe Dank Jungfraujoch erneuter Rekordgewinn

Gewinn und Ertrag der Jungfraubahnen sind erneut gestiegen. Und das Jungfraujoch zog noch mehr Besucher an.

Haupttreiber der Rekordergebnisse war der erneute Besucherrekord auf dem Jungfraujoch. Mit 1.07 Millionen Besucherinnen und Besuchern wurde die bisherige Höchstmarke aus dem Vorjahr um 2.4 Prozent übertroffen, wie die Gruppe bereits im Januar vermeldet hatte. Pro Gast nahm der Durchschnittsertrag um 2 Franken zu. Einmal mehr hat die Bahn von der gestiegenen Nachfrage aus Asien profitiert.

Der Gewinn der Jungfraubahnen stieg im Geschäftsjahr 2018 um 15 Prozent auf 47,8 Millionen Franken an, wie das Bergbahnunternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Betriebsertrag nahm um 10 Prozent auf 212.8 Millionen zu. Den Jungfraubahnen gelang es so, das Geschäft profitabler zu gestalten. Mit Blick auf die Rekordergebnisse erhöht das Unternehmen die Dividende um 40 Rappen. Die Aktionäre können sich somit auf eine Zahlung von 2.80 Franken je Aktie freuen.

Der Wintersport der Jungfrau Ski Region, den die Gruppe in Partnerschaft mit anderen Unternehmen betreibt, verzeichnete 987'000 Ersteintritte. Die Erträge lägen aber immer noch klar hinter den guten Wintersportjahren 2007 und 2008 zurück.

V-Bahn-Projekt gestartet

Um die Anfahrtszeiten ins Skigebiet und aufs Jungfraujoch zu verkürzen und die Kapazitäten zu erhöhen, baut die Gruppe seit letztem Sommer am 470-Millionen-Franken teuren V-Bahn-Projekt. Die Seilbahn soll die Gäste im Eiltempo auf zwei Strecken vom neuen Bahnhofterminal in Grindelwald Grund auf den Männlichen und die Bergstation Eigergletscher befördern; dort mit Anschluss aufs Jungfraujoch. Im Berichtsjahr wurden vonseiten der Jungfraubahn-Gruppe 63.6 Millionen Franken in das Projekt investiert. Erst vor Kurzem feierte man den Durchstich am Eigergletscher.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (jolanda)
    Wenn die Berner Oberland Bahngruppe immer mehr verdienen will, wird der Massen-Ansturm (schichtweise im Restaurant essen, etc.) auf das Jungfraujoch früher oder später zur totalen "Implosion" ! Tausende Joch-Besucher im "Fliessband-System" hinauf befördern und mit einer (sehr teuren!) Konsumation wieder ins Tal befördern, wird bald für viele Touristen (vorallem Schweizer und Europäer) statt zum Vergnügen, zum reinen Reise-Horror! Ist dieses Zukunfts-Szenario Urs Kessler eigentlich auch bewusst?
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