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Bern Freiburg Wallis Kanton Bern gibt 20 Prozent mehr für Schülertransporte aus

Immer häufiger sind Berner Schulkinder auf einen Schülertransport angewiesen. Dies hat unter anderem mit der Tatsache zu tun, dass die Zahl der Schulhäuser im Kanton Bern abnimmt. Dadurch hätten immer mehr Kinder einen unzumutbar langen Schulweg.

Eine Mutter begleitet Ihre Kinder auf dem Schulweg.
Legende: Eine Mutter begleitet ihre Kinder zum Schulbus. Keystone

Für die Entschädigung von Schülertransporten hat die Berner Kantonsregierung für das Schuljahr 2015/16 einen Kredit von 4,2 Millionen Franken bewilligt, wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte. Im Schuljahr 2014/15 waren es noch 3,5 Millionen Franken. Für das vorangehende Schuljahr hat er ausserdem einen Zusatzkredit von 146'000 Franken gesprochen.

Wegen der Bevölkerungsentwicklung hätten etliche Gemeinden auf dem Land Schulstandorte reduziert. Dies hat laut Regierungsrat zur Folge, dass die Schulwege in verschiedenen Gemeinden für die Kinder zu lang oder aus anderen Gründen nicht mehr zumutbar sind. Deshalb müssen mehr Kinder zu ihren Schulen transportiert werden.

Das bernische Volksschulgesetz sieht Kantonsbeiträge an Gemeinden vor, die wegen ihrer topografischen Voraussetzungen und ihrer Siedlungsstruktur erheblich durch Schülertransporte belastet sind.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Der Zeitgeist mit früher zu vergleichen, provoziert natürlich die "modernen und offenen Gutmenschen"! Trotzdem: Wir mussten vor 65 Jahren sehr lange Fussmärsche und später (höhere Schulen und Berufslehrzeit) lange Velofahrten auf uns nehmen. Heute werden einerseits die Kinder oft schon für den Weg von 500 Meter mit dem Schulbus vors Schulhaus gekarrt! Am Mittwoch und Samstag mit dem Privatauto ins Sport-Training gefahren, zum Schwimmbad oder zur Diät-Stunde (wegen Uebergewicht)! Zeitgeist pur!
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