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Kirche Kanton Bern Kanton Bern kümmert sich um Wünsche nicht-christlicher Kirchen

Der Kanton Bern hat einen Beauftragten für kirchliche Angelegenheiten. Dieser soll sich neu nicht nur um die Beziehung zu den drei Landeskirchen kümmern, sondern auch um jene zu anderen Religionsgemeinschaften. Dies, um den religiösen Frieden zu wahren.

Betende Frauen
Legende: Betende Buddhistinnen: Der Kanton Bern will seine Religionsgemeinschaften besser erfassen. Keystone

In einer sogenannten religiösen Landkarte des Kantons Bern will die Justiz-Gemeinde-und Kirchendirektion festhalten, welche Religionsgemeinschaften es im Kanton Bern gibt, welche Bedürfnisse diese haben und wo es allenfalls Konflikte gibt. Verantwortlich dafür: Der Beauftrage für kirchliche Angelegenheiten Martin Koelbing.

Damit erweitert die Kantonsregierung sein Pflichtenheft. Denn: Ziel ist es, zu den nicht christlichen Religionsgemeinschaften Kontakt zu pflegen - auch, um «den religiösen Frieden zu wahren»,wie Martin Koelbing sagt. Bisher war es seine Aufgabe, sich vor allem um den Dialog zu den drei Landeskirchen, der reformierten, der römisch-katholischen und der christkatholischen, zu kümmern.

«Das Bestmögliche für alle»

«Der Kanton Bern hat den Auftrag, das Bestmögliche für seine Bevölkerung zu machen», sagt Koelbing. «Und zur Bevölkerung gehören auch die Menschen anderer Religionen». In der Vergangenheit seien Menschen verschiedenster Religionsgruppen mit verschiedenen Anliegen an den Kanton gelangt - etwa mit dem Wunsch, muslimische Gräber auf Berner Friedhöfen realisieren zu können. Er verstehe sich als staatliche Anlaufstelle, die Kontakte zu anderen staatlichen Stellen knüpfen könne, so Koelbing. Die Kontrolle ausländischer Imame gehöre nicht zu seinem Pflichtenheft.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel (uvk)
    Ich finde es gut, dass sich der Kanton um die innerkirchlichen Beziehungen und um jene zu anderen Religionsgruppen kümmert. Dies gibt eine doppelte Motivation: Zum einen dafür, dass wir, Christinnen und Christen, unsere eigenen religiösen Wurzeln pflegen - in Gesprächen (Diskussionen, Feiern, Gebeten). Dies stärkt unsere innere Sicherheit. Diese bewegt uns zum anderen dahin, das interreligiöse Gespräch zu suchen, womit wir zum gegenseiten Verständnis und zum Religionsfrieden betragen.
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  • Kommentar von Ueli von Känel (uvk)
    Ich finde es gut, dass sich der Kanton Bern nicht nur um die Beziehungen innerhalb der drei Landeskirchen kümmert, sondern auch um jene zu anderen Religionsgemeinschaften. Dies ist Motivation für uns in zwei Richtungen:Wir Christen können im Gespräch (Diskussionen/Feiern/Gebet)) untereinander unsere christlichen Wurzeln vertiefen. Gut verwurzelt zu sein in der eigenen Religion, schafft innere Sicherheit. Diese fördert die Oeffnung zum interreligiösen Gespräch - als Beitrag zum Religionsfrieden.
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