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Prämienregionen Kanton Bern soll weiterhin drei Prämienregionen haben

Der Vorschlag des Bundes, den Kanton Bern künftig nicht mehr in drei, sondern in nur noch zwei Prämienregionen aufzuteilen, stösst auf Widerstand. Das Berner Kantonsparlament hat den Regierungsrat beauftragt, sich beim Bund für die Beibehaltung von drei Regionen einzusetzen.

Blick auf Burgdorf
Legende: Wer im Emmental wohnt, soll künftig höhere Prämien zahlen. Dagegen wehrt sich das Kantonsparlament. Keystone

Die aktuelle Einteilung in drei Prämienregionen werde dem heterogenen Kanton Bern besser gerecht, betonten die meisten Fraktionen im Grossen Rat. Die Neueinteilung in zwei Regionen, wie es der Bund vorschlägt, würde vielen Menschen im Kanton Bern noch höhere Prämien bescheren. Der Grosse Rat überwies diese Forderung deutlich.

Grünes Licht gab das Parlament auch für eine Überprüfung der Zuteilung der bernischen Gemeinden in eine der drei Regionen. Die Zuteilung sei veraltet und basiere noch auf den vor Jahren abgeschafften Amtsbezirken, hiess es im Grossen Rat. Ausserdem fussten die zugrundeliegenden Berechnungen nicht mehr auf der aktuellen Versorgungslage.

Vor diesem Hintergrund forderte das Parlament die Regierung auf, einen auf aktuellen Zahlen basierenden Vorschlag auszuarbeiten und dem Bund im Rahmen der Konsultation vorzulegen.

Emmental und Oberaargau als tiefste Prämienregion

Schliesslich stimme der Rat auch der Forderung zu, die Regionen Emmental und Oberaargau seien der tiefsten Prämienregion zuzuschlagen. Er tat dies allerdings nur in der unverbindlichen Form eines Postulats.

Die definitive Einteilung der Regionen nimmt der Bund vor. Der Kanton Bern kann sich aber im Rahmen einer Konsultation dazu äussern.

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