Kanton Bern und chinesische Stadt Shenzhen verschwistern sich

Der Kanton Bern und die chinesische Millionenstadt Shenzhen sind neu Schwesterregionen. Sie verpflichten sich zu einer guten Zusammenarbeit in den Bereichen Standortpromotion und Wirtschaft.

Hochhäuser bei blauem Himmel. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Millionenmetropole Shenzhen ist neu Schwesterstadt des Kantons Bern. Keystone

Ziel des Abkommens ist laut einer Mitteilung, dass die beiden Regionen eng wirtschaftlich zusammenarbeiten. Der Kanton Bern werde als Schwesterregion von Shenzhen nun in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit bevorzugt behandelt. Zudem ermöglicht das Abkommen auch kulturelle Austausche.

Shenzhen liegt in unmittelbarer Nähe von Hongkong und ist als Sonderwirtschaftszone einer der wichtigsten Wirtschaftsstandorte in China. Die Stadt zählt 15 Millionen Einwohner und ist besonders in der Präzisions-, Elektro- und Telekommunikationsindustrie stark. Das macht sie laut Berns Volkswirtschaftsdirektion für bernische Unternehmen besonders attraktiv.

«Wir haben in China mit einigen Firmen Gespräche geführt», sagt der bernische Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher. «Allenfalls werden wir in zwei bis drei Jahren gute Nachrichten verkünden können.»

Verschiedene Berner Unternehmen pflegten denn auch seit längerem gute Kontakte zur Region Shenzhen, heisst es weiter. Zudem haben die global tätigen Firmen Huawei und ZTE mit Hauptsitz in Shenzhen ihren Schweizer Sitz in Bern.