Kanton Freiburg wirbt in Estavayer mit vereinten Kräften

Unter dem Leitsatz «Feel Free – Estavayez-vous» wirbt der Kanton Freiburg am diesjährigen Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest für die Region. Dabei koordiniert er die Kräfte von zahlreichen Institutionen aus der Region.

Die Freiburger Poyabrücke mit dem Spruch "Bei uns heisst geniale Technik nicht Wyberhaken, sondern Poyabrücke." Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Bei der Werbekampagne «Feel Free - Estavayez-vous» wird die «Schwinger-Sprache» mit Dingen aus der Region kombiniert. ZVG

In Zusammenarbeit mit der Region Broye-Murtensee vereint der Kanton Freiburg die Anstrengungen der örtlichen Verkehrsbüros von Murten bis Payerne. «Bereits seit eineinhalb Jahren arbeiten wir an dem gemeinsamen Kommunikationsprojekt», sagt die Leiterin der Kampagne Danielle Gagnaux-Morel.

Anfangs sei es schwierig gewesen, den Beteiligten klar zu machen, dass es bei der Werbung um die ganze Region gehen soll und nicht um sie im Einzelnen. «Nun haben wir den gemeinsamen Nenner gefunden.»

«  Der Name ‹Feel Free - Estavayez-vous› ist ein Wortspiel aus Fribourg und dem englischen Wort für Freiheit. »

Danielle Gagnaux-Morel
Leiterin der Kampagne

Beim Namen der Kampagne «Feel Free – Estavayez-vous» habe man sich bewusst für eine Kombination aus Französisch und Englisch entschieden. «Wir haben im Tourismus in der Region immer wieder mit den verschiedenen Sprachen zu tun», erklärt Danielle Gagnaux-Morel. Ausserdem sei der Leitsatz ein Wortspiel aus den Worten Fribourg und dem englischen Wort für Freiheit.

Bei der Inserat- und Plakatkampagne setzt die Region auf die Kombination der «Schwinger-Sprache» mit Sehenswürdigkeiten aus der Region. So zeigt beispielsweise ein Plakat die Freiburger Poyabrücke mit dem Spruch «Bei uns heisst geniale Technik nicht Wyberhaken, sondern Poyabrücke.»

Mit einem grossen Essstand mit Spezialitäten aus der Region und einer Tanzfläche will die Region am Eidgenössischen Schwingfest ebenfalls überzeugen.

Kosten soll die Kampagne insgesamt 420'000 Franken. «Das wird sich lohnen», ist Danielle Gagnaux-Morel überzeugt. «Die Besucher werden Freude an unserem Stand haben und sehen, dass die Region auch schöne Erlebnisse ausserhalb des Schwingsports bietet.»