Kanton und Stadt Bern sind erfreut über Agglomerationsprogramme

Der Bund will nach Prüfung rund 50 bernische Verkehrsprojekte unterstützen. Zwischen 2015 und 2018 sollen so 325 Millionen Franken in den Kanton Bern fliessen.

Fotomontage, welche den neuen Bahnhof zeigt. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Ausbau des Bahnhofs Bern wird vom Bund unterstützt. Keystone

Der Entscheid der Landesregierung bedeute, dass wichtige Projekte wie der Ausbau des Bahnhofs Bern und verschiedene Schnittstellenprojekte zu Tram Region Bern unterstützt würden, heisst es in einer Mitteilung der bernischen Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion. Auch der Gemeinderat der Stadt Bern kann gut mit den Beurteilungen des Bundes leben, auch wenn die zweite Tramachse durch die Berner Innenstadt und die Fussgänger- und Velobrücke Breitenrain-Länggasse nicht vorrangig berücksichtigt werden.

Kritik an einzelnen Einstufungen

Nicht zufrieden ist der Kanton Bern damit, dass die Projekte Umbau des ÖV-Knotens Ostermundigen und die Sanierung der Berner Bolligenstrasse nur als B-Projekte eingestuft wurden. In der Vernehmlassung zur bundesrätlichen Botschaft wird sich der Kanton dafür einsetzen, dass sie höher eingestuft werden.

Auf Kritik stösst die Botschaft des Bundesrats auch bezüglich Regiotram Biel. Auch dieses wird von der Landesregierung als weniger prioritär eingestuft. Diese Wertung will der Kanton Bern bekämpfen, so wie auch das Nein des Bundesrats für Gelder für die Agglomeration Interlaken.