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Legende: Video Schweiz aktuell vom 15.03.2019, 19:00 abspielen. Laufzeit 20:53 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 15.03.2019.
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Kein Klimastreik Klimaschutz im Klassenzimmer

Schülerinnen in Freiburg zeigen, wie sie das Thema Klimawandel auch ohne Streik auf das Tapet bringen.

Eine Viertelstunde haben sie Zeit: Valentine, Mathilde und Alberita stehen im Zimmer der Klasse 11D an der Orientierungsschule Pérolles in Freiburg. Die Schulleitung hat ihnen zugestanden, die Mitschüler auf die Notwendigkeit des Klimaschutzes hinzuweisen. «Jeder kann etwas beitragen, um den Planeten zu retten», sagt Valentine vor den 22 Schülern im Raum.

Weniger Fleisch, mehr Fahrrad

Sie zeigen ein Video der schwedischen Aktivistin Greta Thunberg, wie sie vor der Klimaerwärmung warnt. Danach geben die drei Klimaschützerinnen konkrete Ideen, wie man das eigene Verhalten verändern kann, um weniger CO2 zu verursachen: Seltener Fleisch essen, das Fahrrad benutzen, lokale Produkte kaufen oder das Handy-Ladegerät ausstecken, wenn man es nicht benutzt.

Das Nachsitzen sollte konstruktiv sein.
Autor: Catherine MeuwlyStellvertretende Schuldirektorin

Die Idee, den Kameraden die Anliegen des weltweiten Klimastreiks näherzubringen statt zu demonstrieren, ist aus der Not geboren. Noch im Januar waren die drei Mädchen zusammen mit anderen Schülern streiken gegangen. Das hat ihnen unentschuldigte Absenzen eingebrockt. Zudem mussten sie sich vor der Schulleitung erklären – und nachsitzen.

Es sollte aber ein konstruktives Nachsitzen sein, erklärt die stellvertretende Schuldirektorin Catherine Meuwly: «In dieser Stunde mussten sie die Plakate machen für die nächste Klimademo, die dann ausserhalb der Schulzeit an einem Samstag stattfand.» Gleichzeitig habe die Schulleitung den Klimaschützerinnen erlaubt, ihre Anliegen in die Klassenzimmer zu tragen. «Die Idee dazu kam allein von den Schülern. Das fanden wir gut», sagt Catherine Meuwly.

Nur wenige Schüler sensibilisiert

Am Schluss ihrer Präsentation sind die Mädchen zufrieden. «Die Schüler haben zugehört, sie waren aufmerksam», sagt Mathilde. Das sei auch nötig, denn bisher würden sich an der Orientierungsschule Pérolles nur ganz wenige Schüler mit dem Klimawandel beschäftigen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Alex Baumann  (GuterNutzername)
    Es geht beim Klimaschutz nicht um Strom zu sparen oder weniger Fleisch zu essen. Diese Kinder haben sich eindeutig nicht genug mit Klimaschutz beschäftigt. Beim Klimaschutz geht es drum das Klima zu schützen durch eine Umstellung von Fossiltreibstoffen zu natürliche umweltfreundliche Ressourcen. Nur weil äuslandische Produkte ein weiten weg machen heisst es nicht das schädlicher sind als lokale Produkte. Lokale Produkte sind so ineffizient zum Herstellen da es mehr zum Klimawandel führen würde.
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