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Der Überblick über den Abstimmungssonntag im Kanton Bern
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Kommunale Abstimmungen Über diese Vorlagen wurde in Berner Gemeinden abgestimmt

Was sagt Interlaken zum Kurtaxenreglement? Saniert Grosshöchstetten das Freibad? Die Resultate aus den Gemeinden.

Bern

  • Die Stadt Bern kann ihre Einkaufstour auf dem Immobilienmarkt starten: Die Stimmberechtigten genehmigten mit 74.2 Prozent Ja-Stimmen einen Rahmenkredit von 60 Millionen Franken für den Erwerb von Liegenschaften. Ziel ist die Schaffung von preisgünstigem Wohnraum.
  • Ja sagten die Stimmberechtigten auch zum Kredit von fast 60 Millionen Franken für die Erneuerung der Schulanlage Kleefeld, mit 91.3 Prozent Ja.
  • Auch die vier Leistungsverträge mit Kulturinstitutionen wurden deutlich angenommen, mit Ja-Anteilen zwischen 79 und 89.2 Prozent.

Biel

  • Das Bieler Stimmvolk sagt Ja zur Änderung von Planungsgrundlagen, die den Bau eines neuen Quartiers auf dem Gelände des ehemaligen Gurzelenstadions ermöglichen. Mit 75.1 Prozent Ja-Stimmen werden die entsprechenden Planungsgrundlagen geändert, so dass das Projekt umgesetzt werden kann.
  • Weiter genehmigt die Bieler Bevölkerung alle Kredite, die vom Gemeinderat vorgeschlagen wurden: Dabei geht es um 16 Millionen Franken für das Theater Orchester Biel Solothurn, 8 Millionen für die Bibliothek und um ein Schulinformatikprojekt für 15 Millionen Franken.

Frutigen

  • Alle drei Frutiger Vorlagen wurden angenommen: Mit 1547 zu 962 Stimmen genehmigte die Stimmbevölkerung einen Kredit in der Höhe von 5.9 Millionen Franken für die Sanierung des alten Widi-Schulhauses.
  • Mit 1990 zu 510 Stimmen wurde einem Kredit in der Höhe von 7.2 Millionen Franken für die Sanierung und den Ausbau der Rinderwald-Strasse zugestimmt.
  • Nach drei Jahren Versuchsphase wird im Kander- und Engstligental per 2020 definitiv die Schulsozialarbeit eingeführt. Mit 1418 zu 1046 Stimmen genehmigt die Gemeinde einen jährlichen Verpflichtungskredit von rund 240'000 Franken.

Grosshöchstetten

  • Grosshöchstetten sagt Ja zur Sanierung des Freibads – mit 1020 Ja- zu 746-Nein Stimmen. Den Bau einer neuen Wasserrutsche lehnen sie allerdings ab.
  • Bei der Ortsplanung werden beide Vorlagen, jene für den Ortsteil Grosshöchstetten und jene für den Ortsteil Schlosswil, mit jeweils über 80 Prozent der Stimmen deutlich angenommen.

Huttwil

  • Mit 64.4 Prozent Ja-Stimmen bewilligt die Gemeinde einen Kredit für den Neubau eines Kindergartens und zwei Klassenzimmer. Der Neubau kostet rund 4.5 Millionen Franken.

Interlaken

  • Mit 1300 Ja-Stimmen zu 110 Nein-Stimmen ändert Interlaken das Kurtaxenreglement. Neu ist darin explizit festgehalten, dass Vermieter von Wohnungen von ihren Gästen Kurtaxe einziehen und diese an die Tourismus-Organisation Interlaken abliefern müssen. Ebenfalls neu müssen Liegenschaften, in denen Wohnungen und Zimmer an Gäste vermietet werden, von aussen einheitlich gekennzeichnet werden.

Kirchberg

  • Die Stimmbevölkerung hat mit 1455 zu 293 Stimmen dem Bau eines neuen Werkhofs zugestimmt. Dabei standen zwei verschiedene Varianten zur Auswahl: mit oder ohne Heizzentrale. Die teurere Variante mit Heizzentrale wurde genehmigt. Dem entsprechenden Kredit von 4.2 Millionen Franken stimmten 1227 Personen zu, die günstigere Variante erhielt 217 Stimmen.

Köniz

  • Die Gemeinde kann in Niederwangen Land im Baurecht abgeben. Mit 8884 Ja- zu 3187 Nein-Stimmen haben die Könizer Stimmberechtigten der Vorlage zugestimmt. Im betroffenen Quartier Papillion Ried in Niederwangen werden in den nächsten Jahren Wohnungen für rund 2500 Menschen gebaut. Ein Teil des Landes gehört der Gemeinde Köniz.

Langenthal

  • Der Bahnhof Langenthal bekommt ein neues Gesicht. Die Stimmbevölkerung sprach sich mit 3436 Ja- zu 613 Nein-Stimmen deutlich für einen Kredit von 70,8 Millionen Franken zur Entwicklung des Bahnhofgebiets aus. Auch die Vorlage zur Auslagerung der IT-Plattform wurde mit 3031 Ja- zu 829 Nein-Stimmen deutlich angenommen.

Langnau

  • Die Stimmbevölkerung sagt mit 1630 zu 1171 Stimmen Ja zu einem Verpflichtungskredit für eine neue Brücke bei der Zufahrt zur ARA. Die neue Brücke wird mit einem Hubmechanismus ausgerüstet.

Lyss

  • In Lyss wird die Schule Grentschel erweitert. Mit 3284 zu 794 Stimmen genehmigte die Bevölkerung einen Kredit von 16 Millionen Franken.

Niederbipp

  • Die Gemeinden Niederbipp und Wolfisberg schliessen sich per 1. Januar 2020 zusammen. Im 179-Seelen-Dorf Wolfisberg wurde der Fusionsvertrag mit 98 Ja- zu 14 Nein-Stimmen angenommen. In Niederbipp sprachen sich 886 der Stimmberechtigten dafür aus, 263 dagegen.

Rüderswil

  • Die Genossenschaft Ballsporthalle Oberemmental kann ausbauen: Die Gemeinde Rüderswil sprach sich mit 587 Ja- zu 88 Nein-Stimmen für die Änderung des Zonenplans und das entsprechende Baureglement aus.

Signau

  • In Signau wird ein zentraler Schulcampus im Dorf geplant. Das Volk genehmigt einen Projektierungskredit in der Höhe von 600'000 Franken. Der Kredit wurde mit 616 Ja- zu 401 Nein-Stimmen angenommen. 2024 soll die Schulanlage fertig gebaut sein – unter anderem mit einer neuen Turnhalle.

Spiez

  • Die Spiezerinnen und Spiezer wollen einen besseren Schutz vor Hochwasser. Sie bewilligen mit 3178 Ja- zu 945 Nein-Stimmen einen entsprechenden Verpflichtungskredit in der Höhe von rund 3.2 Millionen Franken. Damit soll der Hochwasserschutz verbessert und der Dorfbach von Faulensee entlastet werden.

Utzenstorf

  • Mit 1028 Ja- zu 348 Nein-Stimmen wird in Utzenstorf ein Verpflichtungskredit in der Höhe von 2.2 Millionen Franken genehmigt. Die Gemeinde erneuert damit Strassen und Werkleitungen.

Wangen an der Aare

  • Mit 549 Ja- zu 105 Nein-Stimmen haben die Stimmberechtigten einem Kredit von 2.15 Millionen Franken zugestimmt. Mit diesem Geld soll zusammen mit der Gemeinde Wiedlisbach die Wasserversorgungssicherheit verbessert werden. Wiedlisbach wird im Juni an einer Gemeindeversammlung darüber befinden.

Wichtrach

  • Mit 1154 zu 189 Stimmen genehmigt die Bevölkerung einen Ersatz-Neubau für die Schulanlage Hängert in Wichtrach. Wichtrach ist eine von sechs Gemeinden des Schulverbandes, die dem Kredit zustimmen muss. Vier Abstimmungen stehen noch aus, eine Gemeinde hat bereits Ja gesagt.

Worb

  • Der Gemeindeverband ARA Worblental übernimmt regional relevante Anlagen der Abwasserentsorgung Worb. 3250 der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sprachen sich dafür aus, 218 dagegen.
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