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Die Interlakner Bauvorsteherin Sabina Stör zu den Gründen, warum die Zweitwohnungs-Problematik in Interlaken eskaliert
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 12.12.2018.
abspielen. Laufzeit 02:09 Minuten.
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Kritische Grenze fast erreicht Zweitwohnungen: Interlaken zieht die Notbremse

Innert weniger Jahren hat sich die Zahl der Zweitwohnungen mehr als verdoppelt. Jetzt gilt Bewilligungspflicht.

Seit die Gesetzgebung zu den Zweitwohnungen gilt, hat deren Zahl in Interlaken stark zugenommen. Mittlerweile sind rund 18 Prozent aller Wohnungen Zweitwohnungen und das ist eine kritische Grösse. Ab 20 Prozent sind keine Zweitwohnungen mehr erlaubt.

Jetzt zieht der Gemeinderat die Reissleine. Er hat eine Planungszone für zwei Jahre beschlossen. Das heisst: Jede Umnutzung von Wohnraum ist ab sofort baubewilligungspflichtig, auch bei laufenden Verfahren.

Der Gemeinderat sagt, bauen sei schon noch möglich. Aber man wolle bei der Entwicklung das Heft in der Hand behalten. Zudem habe der Zweitwohnungsboom in Interlaken den Wohnraum und die Mieten für Einheimische verteuert.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Henriette Rub  (ehb)
    Wir kehren zurück in die graue Vorzeit wo die Reichen in Schlössern wohnten und die Armen in misslichen Slums. Unsere Regierung schaut zu oder eben weg und ist froh, zu den OBEREN zu gehören. Es wurde in letzter Zeit wirklich (zu) viel gebaut für und in Interlaken. Nun gibt es eine grosse, schöne Wiese weniger, was mir in der Seele weh tut.
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