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Bern Freiburg Wallis Küche im Inselspital: «Wir rühren mit der grossen Kelle an»

Die Küche des Berner Inselspitals ist die grösste im Kanton Bern. Täglich werden hier bis zu 6500 Mahlzeiten zubereitet. Damit es klappt, ist der Ablauf strikte organisiert.

Eine Auszeichnung für Köche, die stets mit der grossen Kelle anrichten. Das Gastroteam des Berner Inselspitals hat im Mai bereits zum zweiten Mal den Schweizer Teamwettbewerb Swiss SVG Trophy gewonnen.

Dies sei Ansporn für die tägliche Arbeit in der Grossküche, sagt Daniel Reichenpfader, der stellvertretende Leiter der Inselspital-Küchen. Dieser Wettbewerb ist eigens für Grossküchen-Teams ausgeschrieben.

Der Alltag der rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Inselspital Küche hat mit Gourmet-Ideen aber gar nichts zu tun. Täglich verlassen bis zu 6500 Menus für Patienten, Angestellte und Gäste die Grossküche. Streng getaktet ist der Ablauf. Jeder Handgriff sitzt.

Wie kochen, nur anders

Es schaut auf den ersten Blick aus, wie in einer ganz normalen Restaurantküche. Mit dem Unterschied dass die Kellen aussehen, wie Paddel eines Gummiboots und die Pfannen wie Kessel. Hier wird eine Menge gekocht. Pro Jahr werden in der Insel-Küche 95 Tonnen Fleisch oder Fisch und 300 Tonnen Gemüse verarbeitet. Der Menuplan steht bereits Anfang Jahr.

Am Fliessband werden die Menus für die Patienten von Dutzenden eingespielten Händen haargenau zusammengestellt. Diese Arbeit verlangt höchste Konzentration: denn bei der Spitalkost, die auf die individuellen Bedürfnisse der Kranken Rücksicht nehmen muss, darf es keine Fehler geben.

(Regional-Diagonal, 12:03 Uhr)

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