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Lauberhornrennen 2018 Der Weltcup Wengen findet statt – trotz massiver Schäden

Drei Tage vor den ersten Lauberhorn-Rennen verwüstet ein Föhnsturm die Infrastruktur. Die Rennen finden trotzdem statt.

  • In der Nacht auf Dienstag zog der berüchtigte «Guggiföhn» über das Lauterbrunnental und über die Wengernalp. Der Föhnsturm erreichte Windgeschwindigkeiten bis gegen 200 km/h.
  • Die Veranstalter der internationalen Lauberhornrennen 2018 verzeichnen massive Schäden an der Infrastruktur.
  • Betroffen sind Verpflegungszelte, Zuschauertribünen und Einrichtungen auf der Wengernalp, im Zielgebiet und im Weltcup-Dorf im Zentrum von Wengen. Auch Teile der Piste sind in Mitleidenschaft gezogen.
  • Die Weltcuprennen sollen trotzdem stattfinden, teilte das OK am Dienstagnachmittag mit.
Der Sturm hat an der Infrastruktur zum Teil massive Schäden verursacht.
Autor: Mitteilung der VeranstalterOK Lauberhornrennen 2018

Die Schäden an den Einrichtungen rund um die Strecke waren immens. Am Hundschopf riss das Stahlseil, an dem das A-Sicherheitsnetz befestigt ist, entlang der gesamten Piste wurden B-Netze beschädigt, ein Material-Container wurde verschoben und musste wieder reinstalliert werden.

Die Rennen finden statt

Trotz aller Schäden sind die Rennen nicht gefährdet. Gemäss OK-Präsident Urs Näpflin können die Kombination am Freitag, die Abfahrt am Samstag und der Slalom am Sonntag wie geplant stattfinden. Die Instandstellungsarbeiten liefen am Dienstag mit verstärkten Kräften der Armee und des Zivilschutzes auf Hochtouren, so dass die Strecke bis zum Beginn des Trainings am Mittwochmittag bereit sein wird.

Das Abfahrtstraining vom Dienstag wurde bereits am Vortag abgesagt. Die Piste konnte bei dem Wetter gar nicht ausgesteckt werden, zudem war eine Sturmnacht absehbar.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von annie suter (anniesu)
    Klar, die Natur ist stärker als wir. Aber der Guggiföhn kam ja nicht ganz so unangemeldet reingeschneit, also reingestürmt. Warum hat man mit dem Aufbau der Zelte zB nicht bis heute gewartet und stattdessen schon mal die stabileren Dinge transportiert (Harrassen Getränke o.ä.)? Ich bin zwar keine Logistikexpertin, aber diese Frage stelle ich mir beim Lesen. Dank den grün-orangen Helfern wird aber die Infrastruktur sicher bis am Freitag wieder stehen :-) Go fast, Beat Feuz! Hoppschwiiz!
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    1. Antwort von Michael Stähli (Mich)
      Der Aufbau der Zelte begann teilweise bereits im Herbst bevor der erste Schnee lag. Zudem kann nicht mit jeder Arbeit bis zum Schluss gewartet werden, da beispielsweise auch noch 20cm Neuschnee ab der Piste befördert werden mussten. Die Sicherheitsnetze wurden vereits letzte Woche für den Europacup benötigt. Zudem ist der Föhn unberechenbar und bei Windböen gegen 200 km/h fliegt alles davon egal wie schwer. (Ich habe schon ca. 120 km/h selbst erlebt und schon das ist extrem)
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  • Kommentar von Urs Dupont (udupont)
    ... aber um solche schwachsinnigen Business Events, die absolut nichts mehr mit gesundem Sport zu tun haben, werden keine Mühen und (Steuer-)Mittel inkl. Militärgrosseinsatz gescheut, um die Show doch noch durchzuboxen. Adelboden lässt grüssen ....
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    1. Antwort von Martin Ebersold (wederLinksnochRechts)
      Steuermittel? Ist mir nicht bekannt, dass dieser Großanlass jemals defizitär für die Schweiz war. Zugegeben, mit "no Billag" würde der volkswirtschaftliche Gewinn etwas geschmälert
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    2. Antwort von Urs Dupont (udupont)
      Hm, Herr Ebersold, glauben Sie denn wirklich, dass all die Dienstleistungen, die von Gemeinde, Zivilschutz, Militär, etc. geleistet werden, halbwegs vernünftig entschädigt werden?
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  • Kommentar von Urs Sahli (sahliu)
    Die Natur zeigt dem Menschen immer noch, wo's lang geht und das ist gut so. Nur will der Mensch das nicht einsehen und schaufelt munter an seinem eigenen Grab.
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