Mehr Busse für den Freiburger Sensebezirk

Eine neue Busverbindung soll den Anschluss an die S-Bahn in Düdingen verbessern. Pendler gelangen so schneller nach Bern. Ziel ist es, vermehrt Leute zum Umsteigen vom Auto auf den öffentlichen Verkehr zu bewegen.

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Bildlegende: Deutlicher Ausbau der Busverbindungen im Sensebezirk. Patrick Mülhauser SRF

Freiburg ist ein Pendlerkanton. Jeder vierte pendelt zur Arbeit. Besonders ausgeprägt ist dies im Sensebezirk. Viele Autos verstopfen am Morgen und am Abend die Strassen. Mit dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs soll Abhilfe geschaffen werden. Unter anderem mit der neuen Buslinie Freibug - St.Ursen - Düdingen. «Wir erreichen erstmals ohne umzusteigen die S-Bahn Richtung Bern», freut sich Albert Studer, Gemeindepräsident von St. Ursen.

Schüler können länger schlafen

Dank dem neuen Fahrplan können die Sekundarschüler eine Stunde später zur Schule in den Bezirkshauptort Tafers fahren. «Damit sind die Busse während der Pendlerzeit weniger voll», sagt Albert Studer. Profitieren wird auch Düdingen. Dank neuen Haltestellen dient die neue Buslinie quasi als Ortsbus.

Halbstundentakt zwischen Tafers und Freiburg

Seit einigen Jahren wird der öffentliche Verkehr im Sensebezirk ausgebaut. Immer mehr Leute benutzen Bus und Bahn.

«Die Leute sind bereit umzusteigen, wenn das Angebot stimmt», sagt der Sensler Oberamtmann Nicolas Bürgisser. Lücken im Fahrplan seinen nicht gut. «Früher hatten wir von Tafers während zwei Stunden keinen Bus Richtung Freiburg.» Neu werde ein Halbstundentakt eingeführt. Auch die Verbindungen nachts würden besser, sagt Nicolas Bürgisser. «Schwarzsee wird auch nach Mitternacht noch erreichbar sein.» Der neue Fahrplan tritt nach einer Vernehmlassung Anfang Dezember in Kraft.

(Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 17:30 Uhr)