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Medikamtente liegen herum.
Legende: 13'000 Medikamente in der Schweiz - wer soll da noch den Überblick behalten? Keystone
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Bern Freiburg Wallis Mehr Sicherheit für Spitalpatienten durch bessere Kommunikation

Falsch abgegebene oder dosierte Medikamente können schwere Folgen für Spitalpatienten haben. Fachleute der Berner Fachhochschule haben am Beispiel des Spitalzentrums Biel Fehlerquellen deutlich gemacht.

Immer wieder kommt es in Spitälern zu Fehlern und Zwischenfällen. Damit das Schweizer Gesundheitssystem seinem guten Ruf auch in Zukunft gerecht wird, sind gezielte Verbesserungen nötig. Ein Bereich, in dem es zu folgenschweren Fehlern kommen kann, ist die Medikamentenabgabe: Erhalten Patienten ein falsches Medikament oder eine falsche Dosierung, kann das fatale Folgen haben.

«Gleich wie Alkohol können auch Medikamente untereinander eine Wirkung verstärken oder eliminieren», sagt Jürgen Holm, Professor an der Fachhochschule. Und bei 13'000 Medikamenten in der Schweiz sei es fast nicht möglich, die Übersicht zu behalten.

Software und Isolation

«Aber es gibt heute Computersysteme, die sich alle diese Informationen merken und miteinander vergleichen können». Dennoch können bei der Medikamentenabgabe Fehler passieren, «zum Beispiel wenn die Pflegefachfrau abgelenkt ist und das falsche Medikament in den falschen Behälter legt».

Im Praxistest im Spitalzentrum Biel wurde vor allem dieser Punkt verbessert: «Wir haben für die Medikamentenabgabe eine isolierte Station geschaffen», sagt Spitalleiter Bruno Letsch. Und auch die Einführung eines Computersystems für die Medikamentendosierung werde geprüft.

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