Meyer Burger will günstigere Solarzellen entwickeln

Der Solartechnik-Konzern aus Thun will zusammen mit einem Forschungsinsitut günstigere Solarzellen entwickeln. Die neuen Produkte sollen die Schweizer Solarbranche international konkurrenzfähiger machen.

Arbeiter bei Meyer Burger halten ein Solarmodul in den Händen (in der Fabrikationshalle) Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Meyer Burger will neue Technologien entwickeln, auch um die eigene Konkurrenzfähigkeit zu sichern. Keystone

Der Thuner Solarzulieferer Meyer Burger und das Schweizer Forschungs- und Entwicklungszentrum CSEM spannen zusammen. Mit einem Projekt wollen sie günstige Solarzellen erstellen.

Im Fokus stehen dabei verbesserte Herstellungsverfahren. Die neu entwickelten Solarzellen sollen in günstiger Massenproduktion fabriziert werden können und einen höheren Wirkungsgrad haben. Damit wolle man einen erfolgreichen Markteintritt mit beträchtlichen Exportchancen ermöglichen, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Das Swiss-Inno HJT Projekt wird vom Bundesamt für Energie (BFE), mehreren Industrie-Partnerfirmen und dem Kanton Neuenburg in den nächsten drei Jahren mit 10 Millionen Franken finanziell unterstützt. Konkret wird mit diesem Projekt der Bau einer «Demonstrationslinie» angestrebt und die Einrichtung eines Testsystems, das die Vorteile der neuen Technologie aufzeigen soll.