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Frühfranzösisch klappt noch nicht überall, bestätigt die Berner Bildungsdirektorin
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 27.09.2019.
abspielen. Laufzeit 02:33 Minuten.
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«Mille feuilles» in der Kritik Schlechte Noten für das Frühfranzösisch

Laut einer Studie erreichen viele Schülerinnen und Schüler mit dem neuen Lehrmittel die Lernziele nicht.

Im Frühfranzösisch ab der 3. Klasse lernen die Kinder offenbar nicht genug. Einmal mehr in der Kritik: das Lehrmittel «Mille feuilles». Die «Berner Zeitung» zitiert am Freitag aus einer Studie, welche dem Frühfranzösisch schlechte Noten ausstellt.

Laut der Studie, welche das Institut für Mehrsprachigkeit der Universität Freiburg erstellt hat, werden die Lernziele vor allem beim Sprechen und beim Leseverstehen oft nicht erreicht. Beim Lesen erreichen nur gerade 10.8 Prozent der Kinder die Lernziele, beim Leseverstehen sind es knapp 33 Prozent.

Schlechte Resultate seien keine Überraschung

Das Lehrmittel «Mille feuilles» ist unter anderem in den Kantonen Bern, Freiburg und Wallis im Einsatz. Auf die schlechten Ergebnisse der Studie angesprochen sagt die Berner Bildungsdirektorin Christine Häsler: «Das ist keine Überraschung. Die Probleme sind erkannt und das neue Lehrmittel wird laufend verbessert.»

So werde zum Beispiel eine Software zum Üben des Grundwortschatzes entwickelt. Noch gebe es aber viel zu tun, um den Unterricht im Frühfranzösisch zu verbessern, so Häsler.

Also hält der Kanton weiter an «Mille feuilles» fest? «Wir haben momentan kein anderes Lehrmittel für diese Stufe. Aber wir sind intensiv damit beschäftigt, es zu verbessern», sagt Christine Häsler. Und wenn das nicht fruchtet? «Dann müssen wir uns selbstverständlich auch der Frage stellen, ob es ein zusätzliches Lehrmittel braucht.»

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Meier  (H-M)
    und am ende werden doch alle miteinander Englisch sprechen!!
    1. Antwort von Thomas Stauffer  (Saxo-Thomi)
      Kommentar aus der Ostschweiz :-) in unserem schweizweit tätigen Unternehmen sind gegen 30 % aller Kundenkontake in FR und gefühlte 1 % in EN
  • Kommentar von Barbara Lampérth  (Luk 12/3)
    Eine App wird's richten...
  • Kommentar von Bruno Muller  (syd)
    Besser Frühenglisch fördern und das Franz endlich begraben. Wer das später lernen möchte, kann das freiwillig machen.
    1. Antwort von Sebastian Demlgruber  (SeDem)
      Falsch. So driftet das Land nur noch mehr auseinander. Die Landessprachen müssen Vorrang haben - und dazu gehört Englisch (noch...) nicht. Wer Englisch später lernen möchte, kann das freiwillig machen. So, wie das schon Jahrzehnte ganz normal ist - und das funktioniert ja auch.
    2. Antwort von Thomas Stauffer  (Saxo-Thomi)
      Französisch gehört zur Schweiz und ist nicht nur Identität oder Sympathie - in unserem Unternehmen Pflicht, damit wir auch Kunden aus der Westschweiz bedienen können. Da Sprache ähnlich schwierig wie deutsch, damit eher früher als später beginnen. Englisch lernt jeder später sowieso