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Bern Freiburg Wallis Millionen vom Bund für zusätzliche Ärzte-Ausbildungsplätze

Ab 2018 bietet die Universität Bern rund 100 zusätzliche Plätze für das Medizinstudium an. Dafür gibt es jetzt Geld vom Bund, der den Ärztemangel in der Schweiz angehen will.

Ärzte hantieren im Operationssaal mit Schläuchen und Werkzeugen.
Legende: Bern will zusätzliche Ärzte ausbilden – wie hier am Inselspital Bern bei einer Operation. Keystone

Der Schweizerische Hochschulrat entschied am Freitag, wie die 100 Millionen Franken des vom Bund lancierten Impulsprogrammes zur Steigerung der Abschlüsse in Humanmedizin verteilt werden sollen: Rund 25 Millionen Franken gehen an die Uni Bern, der Rest verteilt sich auf acht weitere Standorte.

Das Programm hat zum Ziel, bis spätestens 2025 die Anzahl Masterabschlüsse in Humanmedizin schrittweise auf 1300 pro Jahr zu erhöhen – das sind rund 50 Prozent mehr als heute.

Bern wird grösster Ausbildungsplatz

«Die Universität Bern leistet den grössten Einzelbeitrag an die Erhöhung der Ausbildungsplätze in der Humanmedizin», sagt der Berner Erziehungsdirektor Bernhard Pulver. Deshalb sei es gerechtfertigt, dass der Kanton Bern auch den grössten Beitrag erhält. Die Zahl der Ausbildungsplätze steigt stetig an: 2015 waren es noch 200 Plätze. Bis 2021 soll die Zahl der Abgänger auf 330 steigen, soviele wie sonst nirgends an einer Schweizer Uni.

Auch Freiburg erhält Millionen

Zudem werde die Universität Freiburg mit ihrem neuen Masterprogramm in Zusammenarbeit mit der Uni Bern weitere 40 zusätzliche Ausbildungsplätze «in der Hauptstadtregion» schaffen. Freiburg erhält dafür vom Bund acht Millionen Franken.

Den Ausbau der Medizinerausbildung sieht Pulver als weiteren Mosaikstein in der Strategie zur nachhaltigen Stärkung des Medizinalstandorts Bern. Zudem soll der Ausbau helfen, dem Mangel an Hausärzten zu begegnen.

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