Millionensegen für die Universitäten Bern und Freiburg

Der Bund hat acht neue Nationale Forschungsschwerpunkte lanciert - gleich drei davon an den Universitäten Bern und Freiburg.

Das Hauptgebäude der Universität von vorne. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Universität Bern erhält vom Bund in den nächsten Jahren über 30 Millionen Franken. Keystone

Die Forschungsschwerpunkte werden bis 2017 mit jährlich rund 30 Millionen Franken unterstützt, wie das Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung bekanntgab.

Ein neues Forschernetzwerk zur Erforschung der Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems wird Willy Benz von der Universität Bern leiten, unterstützt von der Universität Genf. Seitdem die Genfer 1995 den ersten solchen Planeten entdeckt hatten, sind bis heute über 1000 weitere bekannt geworden. Der Bund unterstützt die Forschung mit 17,6 Millionen Franken.

Säuren und intelligente Materialien

Ein weiterer Schwerpunkt vernetzt unter Leitung der Universität Bern Forschungsgruppen, die sich mit der Ribonukleinsäure (RNA) und ihrer Rolle bei der Entstehung von Krankheiten beschäftigen. RNA übersetzt Erbinformation, um Eiweisse herzustellen. Hierfür wurden 16,6 Millionen Franken gesprochen.

Die Entwicklung intelligenter Materialien, die auf äussere Reize reagieren, will eine von der Universität Freiburg und ihrem Institut für Nanotechnologie angeführte Gruppe vorantreiben. Dafür gibt es 12 Millionen Franken.