Mitte-Links lanciert Kandidaten fürs Langenthaler Stadtpräsidium

Der Kandidat der Bürgerlichen fürs Langenthaler Stadtpräsidium, Stefan Costa (FDP), erhält mit dem SP-Gemeinderat Reto Müller Konkurrenz.

Reto Müller sei als Vizestadtpräsident die «logische Nachfolge» für den abtretenden Thomas Rufener (SVP), schreiben ein überparteiliches Wahlbündnis und die Parteien EVP, GLP, Grüne, SP und JUSO in einer Mitteilung.

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Bildlegende: Reto Müller will Stadtpräsident von Langenthal werden. zvg

Müller gehört seit 2009 der Langenthaler Stadtregierung an. Dort steht er dem Ressort Soziales, Gesundheits- und Altersfragen vor. Zuvor war er sieben Jahre lang im Stadtparlament. Seit 2013 ist er zudem Mitglied des Berner Kantonsparlaments, des Grossen Rates.

Müller habe in seiner langen Politkarriere bewiesen, dass er zum Wohle der Stadt und ohne Scheuklappen nach links oder rechts arbeite, schreibt das Komitee weiter.

Bereits im vergangenen Herbst präsentierten die Bürgerlichen ihren Kandidaten fürs Stadtpräsidium: Stefan Costa (FDP). Dieser ist ebenfalls im Berner Grossen Rat, aber im Gegensatz zu Müller nicht Mitglied der Langenthaler Stadtregierung.

Nun haben sich die Mitteparteien mit der SP und den Grünen zusammengetan, ein Novum für Langenthal, wie das Komitee ausführte.

Die Langenthaler Gemeindewahlen stehen am 25. September 2016 an.

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