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Legende: Audio Direktorinnen unter sich: Nina Zimmer und Jacqueline Strauss über das Museum der Zukunft abspielen. Laufzeit 17:35 Minuten.
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 08.04.2019.
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Museum für Kommunikation Wo sich andere Museen ein Vorbild nehmen können

Das Museum wird mit dem Museumspreis des Europarats ausgezeichnet. Von der Berner Leistung können andere profitieren.

Grosse Ehre für das Museum für Kommunikation in Bern: Am Dienstag erhält es den renommierten Museumspreis des Europarats. Bei der Bekanntgabe des Preisträgers begründete die Kulturkommission des Europarats ihren Entscheid folgendermassen: Das Museum für Kommunikation sei «ein eindeutig sehr interaktives, alle Sinne ansprechendes, beteiligungsorientiertes, zugängliches, spielerisches, offenes und demokratisches Museum».

Wert der Wahrheit

Das Museum in Bern greife die Phänomene der heutigen Kommunikation auf. Zum Beispiel den Wert von Wahrheit, die Auswirkungen von Lügen, Verstehen oder Missverstehen sowie Kommunikation in einer kulturell pluralistischen Gesellschaft.

Drittes Schweizer Museum ausgezeichnet

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Der Museumspreis des Europarats wird seit 1977 vergeben. Dieser ging seither bereits zweimal in die Schweiz: 2007 an das Museum der Reformation in Genf und 2003 an das archäologische Museum Laténium in Hautrive. Am Dienstag erfolgt nun in Strassburg die Preisübergabe an das Museum für Kommunikation.

Jacqueline Strauss ist Direktorin des Museums für Kommunikation in Bern. Sie sagt im Gespräch mit Radio SRF: «Der Museumsbesuch soll ein Gesamterlebnis sein. Wir sind stolz, dass wir das realisieren konnten.»

Museumsarbeit sei Teamarbeit, deshalb werde der Preis am Dienstag in Strassburg auch gemeinsam abgeholt.

Das Publikum im Zentrum

Seit der Wiedereröffnung des Museums 2017 setzt das Haus auf sogenannte Kommunikatorinnen und Kommunikatoren. Diese treten mit dem Publikum in einen Dialog und erzählen auch die eine oder andere Hintergrundgeschichte. Mit Erfolg: Das Museum für Kommunikation konnte seine Besucherzahlen deutlich steigern.

Was können andere Museen vom Wissen und der Erfahrung des Museums für Kommunikation lernen? «Mich beeindruckt, wie das Publikum des Museums für Kommunikation dort im Zentrum steht», sagt Nina Zimmer, die Direktorin des Kunstmuseums Bern und des Zentrums Paul Klee. «Wir machen Ausstellungen für Menschen, nicht nur, damit wir Kunst zeigen können. Das bedingt einen Wechsel der Perspektive.»

Wissen, was die Leute wollen

Für Zimmer stellt sich aktuell diese Frage – ihr Haus erhebt zurzeit die Bedürfnisse des Publikums. Denn der in den 1980er-Jahren erstellte Erweiterungsbau ist in die Jahre gekommen und soll modernisiert werden.

Laut Mitteilung des Kunstmuseums Bern sollen die Bedürfnisse der verschiedenen Interessengruppen mit innovativen Befragungsmethoden, öffentlichen Panelveranstaltungen und mit Workshops ermittelt werden.

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