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Legende: Audio Im Internet auf Tätersuche: Bildmaterial von Angreifern könnte im Netz publiziert werden abspielen. Laufzeit 01:12 Minuten.
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 07.08.2019.
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Nach Attacke auf YB-Zug Erneut fahndet die Polizei im Internet nach Fussballfans

Die Berner Kantonspolizei droht Fussballfans, die einen Zug angegriffen haben, mit dem Internetpranger.

Nach einem Angriff von mutmasslichen Fans des FC Zürich auf einen Extrazug mit YB-Fans im August 2017 hat die Berner Kantonspolizei sechs Personen angezeigt. Nicht alle angreifenden Personen konnten allerdings identifiziert werden. Das teilten die regionale Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau und die Berner Kantonspolizei am Mittwoch mit.

Den übrigen droht nun der Internetpranger. In Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Zürich ermittelten Berner Justiz und Polizei die sechs Männer, die zwischen 22 und 28 Jahre alt sind.

Das ist im August 2017 passiert

Der Angriff der mutmasslichen Anhänger des FC Zürich fand im Bahnhof Herzogenbuchsee statt. Dort legte der Zug einen geplanten Halt ein, worauf mehrere Männer den Zug stürmten, Personen bedrohten und tätlich angriffen.

Ein Bahnangestellter musste sich verletzt in Spitalpflege begeben. Es kam auch zu Sachbeschädigungen. Die YB-Fans reisten mit dem Zug an ein Auswärtsspiel gegen den FC Zürich.

Falls bis am Mittwoch in einer Woche keine Hinweise auf die Identität der verdächtigten Personen eingehen, wird die Polizei zuerst verdeckte Bilder dieser Personen im Internet veröffentlichen. Gehen weiterhin keine Hinweise ein, werden die Bilder der gesuchten Personen ab dem 21. August unverdeckt veröffentlicht.

Der Internetpranger führt zum Ziel

Im Februar dieses Jahres fahndete die Staatsanwaltschaft mit Hilfe dieses Instruments erfolgreich nach Personen, welche im Rahmen der Meisterfeier des BSC Young Boys Bern von Sommer 2018 Fackeln gezündet hatten. 2013 gelang es ihr auf diese Weise, mehrere Personen zu identifizieren, welche an «Tanz dich frei» randaliert haben sollen.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von René Baron  (René Baron)
    Wieso dauert das zwei Jahre? Zwei Jahre in denen Akten immer wieder neu bewegt werden, rumliegen, gemanaged werden müssen und unglaubliche Kosten verursachen. Warum kann man das nicht effizient innerhalb einer Woche abarbeiten? Was ist daran so schwierig? Und warum schweigt der Steuerzahler ob solcher Verschieberitits?
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  • Kommentar von Wilfred Scheidegger  (Ville Frayde)
    …zwei (2) Jahre sind also vergangen! Hoffentlich mögen diese sich noch "ERINNERN" im Bier- Kampf- und PyroRAUSCH? - Täter von beruflichen Arbeit fernhalten!
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  • Kommentar von Franz NANNI  (igwena ndlovu)
    Da fordert man zu Recht, dass die Polizei alles unternimmt um diese Kravaller zu stellen.. wobei besser waere es zu verhindern..mit zB drakonischen Strafen fuer Erwischte.. Andernseit wird der Polizei bei jeder sich bietenden Gelegenheit in den "Ruecken"geschossen...
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