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Betreuung der Kinder soll gewährleistet werden.
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 13.03.2020.
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Nach Schulschliessung So will der Kanton Bern handeln

Wegen Corona müssen Schulkinder auch in Bern zu Hause bleiben. Hier die Antworten zu den drängendsten Fragen.

Ab Montag bleiben alle Schulen in der ganzen Schweiz geschlossen. Das hat der Bundesrat am Freitagnachmittag entschieden. An Schulen, Hochschulen und anderen Ausbildungsstätten darf vor Ort kein Unterricht stattfinden. Bereits angesetzte Prüfungen können durchgeführt werden, wenn Schutzmassnahmen getroffen werden.

Was bedeutet der Entscheid des Bundesrats für den Kanton Bern?

Die Schulen bleiben auch im Kanton Bern geschlossen. Die Massnahmen des Bundesrates gelten auch hier. «Der Bundesrat hat aus Sicht der Kantonsregierung die richtigen Massnahmen angeordnet», sagte Regierungspräsident Christoph Ammann an einer Medienkonferenz am Freitagnachmittag. «Es gibt keine kantonalen Sonderregelungen.»

Keine Schule – somit auch kein Unterricht?

Es sei ihr ein grosses Anliegen, dass das Unterrichtsangebot aufrechterhalten werden könne, sagte Bildungsdirektorin Christine Häsler. Die Schulleitungen und Lehrpersonen organisieren mit Arbeitsaufträgen per Post und per Mail den Fernunterricht.

Wie werden die Kinder jetzt betreut?

Bildungsdirektorin Christine Häsler stellte in Aussicht, dass der Kanton Betreuungsmöglichkeiten organisieren werde, wenn keine solchen zu Hause bestehen. Sie betonte, dass der Kontakt zwischen Kindern zu den Grosseltern zu meiden sei. Die Schulen seien aufgefordert, für diese Kinder ein Betreuungsangebot zu leisten. «Aber natürlich nicht für alle Kinder. Es sollen so viele wie möglich zu Hause bleiben.» Wenn möglich soll sich diese Betreuung an den Schulzeiten orientieren. «Klar ist: Wir stehen am Anfang einer nicht gerade einfachen Phase.»

Demo in Bern: «Bitte nicht», sagt die Regierung

Die Berner Stadtregierung ruft die Organisatoren einer unbewilligten Demo vom Samstag zum Verzicht auf die Kundgebung auf. Das sei ein Gebot der Solidarität gegenüber den besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen. Von den Organisatoren der Demonstration «Kein Mensch ist illegal» erwartet er, dass sie ihren Aufruf zur Kundgebung zurückziehen.

Was ist mit Kindertagesstätten?

Kindertagesstätten sollen soweit wie möglich die Kinder weiterbetreuen. Das sagte Fürsorgedirektor Pierre Alain Schnegg während der Medienkonferenz. «Sonst werden diese Kinder durch ältere Leute betreut, was verhindert werden soll.» Er schloss aber eine Schliessung der Kitas zu einem späteren Zeitpunkt nicht aus.

Was ist mit Abschlussprüfungen?

Ob Abschlussprüfungen der Berufsbildung und der Gymnasien durchgeführt werden, ist derzeit noch nicht restlos geklärt. «Hier sind wir im Gespräch mit dem Bund und den anderen Kantonen», sagte Christine Häsler. «Hier müssen wir Lösungen finden, um den jungen Menschen einen Abschluss zu ermöglichen – auch in diesen besonderen Zeiten.»

Frühlingsmesse BEA abgesagt

Riesenrad an der BEA
Legende:Keystone

Nachdem der Bundesrat das Verbot von Veranstaltungen schweizweit bis Ende April 2020 verlängert und ausgeweitet hat, muss die BEA die Notbremse ziehen. «Bis heute hielten wir an unserem Plan fest, die BEA durchzuführen», sagt Adrian Erni Mediensprecher der Bernexpo Groupe. Mit den neuen Bestimmungen des Bundesrates sei nun aber klar, dass es dieses Jahr keine BEA gebe. Auch eine Verschiebung sei nicht möglich: «Wir haben uns gegen eine Verschiebung entschieden, weil wir keine BEA-Light durchführen wollen», sagt Erni und fügt an: «Die Sicherheit geht vor.»

Wann ist es ausgestanden?

Die Vorgaben des Bundesrates zu den Schulen gelten bis am 4. April. Daran hält sich auch der Kanton Bern. Das Datum fällt in den meisten Fällen auf den Ferienbeginn. Derzeit sei die Lage sehr ernst, betonten die Regierungsmitglieder an der Medienkonferenz unisono.

SRF 4 News, 16:00 Uhr/Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 17:30 Uhr; pret;vwam

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