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Nach Sturm Burglind Millionenschäden im Kanton Bern

Warntafeln wegen Lawinengefahr
Legende: Viele Strassen und Bahnverbindungen in den Walliser Seitentäler sind gesperrt. Keystone

Die bernische Gebäudeversicherung bekam bereits am Mittwoch rund 1'500 Schadenmeldungen aus dem ganzen Kanton. Besonders getroffen habe es die Region Thun, bilanzierte GVB-Sprecherin Julia Zosso. Sie rechnet damit, dass es bis zu 5'000 Schadenmeldungen geben kann. Die GVB ordnet den Sturm «Burglind» als mittelschweres Ereignis ein, das 6 bis 10 Millionen Franken kosten könnte.

Zum Vergleich: Der Orkan Lothar vom Dezember 1999 betraf 51'000 Gebäude und kostete die GVB 150 Millionen Franken.

BKW und die Freiburger Groupe E setzten ihre Arbeit fort, unterbrochene Stromleitungen zu reparieren. Am Donnerstagmorgen warteten noch rund 5700 Berner Kundinnen und Kunden auf Strom, betroffen sind vor allem die Regionen Emmental, Schwarzenburgerland und Jura. Im Einzugsgebiet der Groupe E sind nur noch wenige Haushalte ohne Strom.

Wanderweg im Galterntal gesperrt

Im Sensebezirk ist der Wanderweg durch das Galtertal aufgrund umgestürzter Bäume und der anhaltenden Regenfälle vorübergehend gesperrt, meldet das Oberamt des Sensebezirks.

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