Nationaler Innovationspark in der Westschweiz?

Die ETH Lausanne bringt sich ins Spiel als «vernetzten Standort» für den künftigen nationalen Innovationspark. Geplant ist ein Netzwerk, dem auch Freiburg und Sitten angeschlossen sind.

Links ein Wärterhäuschen, rechts das Fabrikgebäude. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die ehemalige Cardinal-Brauerei in Freiburg, heute «Blue Factory», künftig Teil des nationalen Innovationsparks? SRF

Die ETH und die Westschweizer Kantone schlagen also nicht einen Standort vor für den nationalen Innovationspark, sondern ein eigentliches Netzwerk. Dazu gehören der ETH-Campus in Lausanne, «Blue Factory» in Freiburg, «Energypolis» in Sitten, der Biotech-Campus in Genf und «Microcity» in Neuenburg.

Die fünf Standortkantone wollen ihre Kräfte vereinen, «um einen gemeinsamen Beitrag an die Errichtung des künftigen nationalen Innovationsparks zu leisten», schreiben sie in einer gemeinsamen Mitteilung. In der Westschweiz gebe es eine ausserordentliche Dichte von Kompetenzen - mit der ETH, vier Universitäten, der grössten Fachhochschule der Schweiz, zwei Universitätsspitälern sowie Forschungsinstituten wie dem CSEM und dem CERN.

Der Bund will 2015 entscheiden, wo der künftige Innovationspark entstehen soll und wie genau die Organisation aussieht.