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Legende: Audio Parteipräsident Werner Salzmann zur «Lex Amstutz» abspielen. Laufzeit 00:58 Minuten.
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 15.01.2019.
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Nationalratswahlen Kanton Bern SVP des Kantons Bern stimmt «Lex Amstutz» zu

Die bernische SVP hat ihre Statuten geändert, so dass Nationalrat Adrian Amstutz noch einmal kandidieren kann.

Die Statuten der SVP Kanton Bern sehen eine Amtszeitbeschränkung vor. Wer in Amt und Würde ist, kann sich gemäss den parteiinternen Vorgaben nur dreimal wiederwählen lassen. Adrian Amstutz wurde 2003 in den Nationalrat gewählt. Tritt Amstutz im Herbst an und wird als Nationalrat bestätigt, wäre es seine vierte Wiederwahl.

Nur in Einzelfällen

Die Delegierten beschlossen, dass in einzelnen Fällen die Amtszeitbeschränkung nicht gelten soll. Also explizit nicht bei jedem Amtsträger, sondern nur bei begründeten Einzelfällen, erklärte Co-Wahlleiter Hansruedi Wandfluh am Montagabend.

Einige Delegierte sprachen sich gegen eine Sonderlösung für Amstutz aus. Diese Amtszeitbeschränkung sei eine gute Lösung, um gegen Sesselkleber vorzugehen. Die Befürworter erklärten, dass kaum ein anderer Nationalrat bei Wahlen derart viele Stimmen für die Partei generiere, wie Adrian Amstutz.

Will er überhaupt?

Will er überhaupt?

Die Statutenänderung wurde mit grosser Mehrheit angenommen. Und Amstutz, der den Saal während der Debatte verlassen hat, mit stehendem Applaus wieder empfangen. Ob Adrian Amstutz sich im Herbst erneut der Wiederwahl stellt, ist noch unklar. Dieser will dies erst noch mit seiner Familie besprechen.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    Halt nochmals: Sollte Adrian Amstutz nach dieser Reglementsänderung tatsächlich nochmals kandidieren, würde er ein sehr hohes Wahlresultat einfahren! Volksvertreter, die Probleme klar und deutlich beim Namen nennen, hatten schon immer grosse Wähleranteile!
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  • Kommentar von Ueli Lang  (Wochenaufenthalter)
    Es gab einmal einen CVP Ständerat im Kanton Schwyz, der sollte an der Nominierungsversammlung auch zum vierten oder fünften Mal nur durch das Klatschen der Delegierten für eine weitere Wiederwahl nominiert werden. Irgendein mutiger Demokrat hat dann vor dem Klatschen das Wort ergriffen und gemeint, 16 oder 20 Jahre seien genug! Danach wurde dann nicht geklatscht, sondern halt gewählt - der Herr Ständerat wurde nicht nominiert! Mutige Demokraten täten der SVP gut! 20 Jahre sind genug!
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  • Kommentar von Hans Müller  (Housi2)
    Sehr gut, Leute wie Adrian Amstutz brauchen wir in Bern.
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    1. Antwort von Rolf Bolliger  (jolanda)
      Wer die bewährten Werte am liebsten auf dem Müllhaufen entsorgen möchte, sich lieber eine "ferngesteuerte" Politik ohne Bodenhaftung wünscht, der braucht selbstverständlich keine Volksvertreter, wie es Adrian Amstutz einer ist, Herr Lauener! Ich schon: Seit Jahrzehnten schreibe ich immer nur Klartext sprechende KandidatenInnen auf den leeren (parteilosen) Wahlzettel! Wir brauchen in der heutigen Zeit Volksvertreter, die Klartext reden und keine Nicker, die bei den Medien "Liebkind" sein wollen!
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