Zum Inhalt springen

Bern Freiburg Wallis Nebenverdienste von Stadtberner Beamten unter der Lupe

Chefbeamte der Stadt Bern können bis zu 22'312 Franken pro Jahr zusätzlich verdienen, wenn sie in ihrer Freizeit in Stiftungen und Verwaltungsräten sitzen.

Legende: Audio Interview mit Finanzdirektor Alexandre Schmidt (22.01.2014) abspielen. Laufzeit 02:09 Minuten.
02:09 min, aus Regi BE FR VS vom 22.01.2014.

Insgesamt hat die Stadt Bern 60 Kadermitarbeiter in Leitungsgremien von Unternehmen und Institutionen delegiert. Diese erfüllen ihre Aufgaben - beispielsweise bei Liegenschaftsverwaltungen, Kulturinstitutionen oder in Fachkonferenzen - teils gegen Bezahlung.

Die Zeitung «Der Bund» machte am Mittwoch publik, dass der städtische Liegenschaftsverwalter mit seinen Zusatzmandaten über 40'000 Franken Entschädigung erhält. Davon kann er - laut Reglement - eine Summe behalten, die 10 Prozent seines Lohnes ausmacht. Beim Maximallohn bleibt so städtischen Kaderangestellten etwas mehr als 22'000 Franken Zusatzverdienst pro Jahr.

Finanzdirektor Alexandre Schmidt sieht darin nichts Verwerfliches. Alle Bestimmungen würden eingehalten, versichert er auf Nachfrage. Da Bund und Kanton vergleichsweise höhere Löhne zahlen, würden diese Mandatsgelder bei Bewerbungen ins Spiel gebracht. Das sei die einzige Möglichkeit der Stadt, dem Topkader mehr zu bieten.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.