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Matthias Sempach: «Auf zwei Hochzeiten wollte ich nicht tanzen.»
abspielen. Laufzeit 10:42 Minuten.
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Neuanfang zum Jahresbeginn Vom Spitzenschwinger zum Bauern

Er hat sich einen seiner grössten Wünsche erfüllt: einen eigenen Bauernhof mit vielen Tieren. Matthias Sempach ist zusammen mit seiner Familie auf Anfang Jahr vom bernischen Alchenstorf ins luzernische Entlebuch gezogen. Hier bot sich ihm die Gelegenheit, den elterlichen Betrieb seiner langjährigen Lebenspartnerin zu übernehmen. Dies war jedoch nur möglich, weil Sempach im Sommer 2018 seine Karriere als Spitzensportler beenden musste. Ein Bandscheibenvorfall zwang ihn zum Rücktritt.

Matthias Sempach

Matthias Sempach

Landwirt und Schwingerkönig

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Matthias Sempach hat Anfang 2019 einen Bauernhof im luzernischen Entlebuch übernommen. Er zog mit seiner langjährigen Partnerin Heidi Jenny und seinen Kindern Henry und Paula vom bernischen Alchenstorf ins Entlebuch. Geboren wurde Sempach am 10. April 1986. Er ist Schwingerkönig (Burgdorf 2013), Kilchberg-Sieger und gewann insgesamt 106 Kränze. Im Sommer 2018 musste er seine Karriere als Spitzensportler beenden, weil er sich einen Bandscheibenvorfall zuzog.

SRF News: Landwirte haben es zurzeit schwierig, sie stehen unter einem grossen wirtschaftlichem Druck. Wie gross ist das Abenteuer, dass Sie mit der Übernahme eines Bauernbetriebs eingehen?

Matthias Sempach: Unser Betrieb zählt lediglich 15 Hektaren Landwirtschaftsland und 1,5 Hektare Wald. Damit ist dies ein kleiner Betrieb. Er ist aber gesund und ich bin davon überzeugt, dass er eine Zukunft hat.

Sie haben den Kanton Bern verlassen, wohnen jetzt im Kanton Luzern. Wie schwierig war es für Sie, das gewohnte Umfeld zu verlassen?

Der Umzug ist mir – erstaunlicherweise – gar nicht so schwer gefallen. Vor zehn Jahren hätte ich mir einen solchen Umzug nicht vorstellen können. Aber die Zeiten ändern sich. Klar ist aber auch: Im Herzen werde ich immer ein Berner bleiben, auch wenn ich nicht mehr im Kanton Bern wohne.

Im Herzen werde ich immer ein Berner bleiben.

Sie haben bereits als Kind den Wunsch geäussert, selber mal einen Landwirtschaftsbetrieb führen zu wollen.

Wir führten die Diskussion schon länger, ob wir den elterlichen Betrieb meiner Partnerin übernehmen wollen. Aber es war auch klar, dass das Schwingen Vorrang hatte. Auf zwei Hochzeiten wollte ich nicht tanzen. Nach dem Rücktritt war der Zeitpunkt jedoch gekommen, etwas Neues anzupacken.

Das Gespräch führte Christian Liechti.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    "Landwirtschaft ja", aber nur noch: inteligent, umsichtig, nachhaltig öko-logisch! Grossartige Vorbilder dafür, sind sämtliche Bauern, welche "bio-logisch dynamisch" wirtschaften, im "Einklang mit Natur und Tier"! Alles andere ist Natur -, Tier - und damit auch Menschen vergiftend, zerstörend = siehe fehlgeleitete, industrialisierte "Chemie-LW"!
    In der Mini-Schweiz, gibt es nur kleine Felder - ergo muss angepasst werden: Nutz-Tiere (Art, Grösse, Menge, Haltung), Traktoren, Landmaschinen!!
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    1. Antwort von Luzian Wasescha  (Oberländer)
      Und von was leben Sie?
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