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«Im Dezember stellten wir einen neuen Rekord auf»
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 30.12.2019.
abspielen. Laufzeit 01:24 Minuten.
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Nez Rouge Bern Auch die Jungen lassen sich jetzt nach Hause chauffieren

Die freiwilligen Helferinnen und Helfer von Nez Rouge fahren über die Festtage Betrunkene Heim – immer mehr auch Junge.

Wer mit dem Auto an eine Party fährt und dort einen über den Durst trinkt, muss sein Auto nicht zwingend stehen lassen. Genau für diesen Fall gibt es Nez Rouge.

So funktioniert Nez Rouge

Wenn man getrunken hat, soll man nicht fahren. Wenn man Nez Rouge anruft, kommen sie zu zweit. Jemand fährt de angetrunkenen Fahrgast nach Hause, die andere Person dessen Auto. Nez Rouge ist kostenlos.

Letztes Jahr haben in der Region Bern über 1200 Personen diesen Service genutzt. «Dieses Jahr haben wir sogar etwas mehr Aufträge», sagt Simon Krebs, Präsident von Nez Rouge Bern.

Die genauen Zahlen würden erst noch ausgewertet, einen Trend kann Krebs aber bereits feststellen: Vom Angebot würden immer mehr junge Kunden Gebrauch machen.

Immer mehr junge Kunden fahren mit uns nach Hause
Autor: Simon KrebsPräsident Nez Rouge Bern

«Das freut uns natürlich sehr, dass auch mehr Junge ihre Verantwortung wahrnehmen und nicht selber nach Hause fahren, wenn sie nicht mehr sollten», so Krebs.

Neuer Rekord

Am 20. Dezember hat das Team von Nez Rouge Bern über 80 Fahrten registriert, so viele wie vorher noch nie an einem einzigen Abend. Der Grund dürfte der Kalender sein, sagt Simon Krebs: «Da Heiligabend dieses Jahr auf einen Dienstag fiel, haben wohl viele bereits am Freitag 20. Dezember aufgehört zu arbeiten.» Und so fanden viele Apéros und Weihnachtsessen an diesen Abend statt.

Während den Einsätzen würden die Freiwilligen mitunter auch skurrile Situationen erleben, sagt Simon Krebs: «Ein Kunde hat uns den Weg zu sich beschrieben und am Schluss angefügt, er könne uns auch ein Stück entgegen fahren.»

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