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Legende: Audio Gemeinderätin Sandra Friedli zu den Gründen für die ablehnende Haltung Nidaus abspielen. Laufzeit 02:46 Minuten.
02:46 min, aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 29.05.2019.
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Nidau will keine Fahrende Die Gemeinde lehnt ein Gesuch für Juni ab

Die Fahrenden hätten auf das Expopark-Areal gehen wollen. Die Gemeinde rechnet damit, dass sie es trotz Verbot tun.

Nidau bei Biel verbietet es Schweizer Fahrenden, im Juni auf Gemeindeboden Halt zu machen. Die Gemeinde lehnte eine entsprechende Anfrage ab, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Die Fahrenden wollten auf das Expopark-Areal, wie bereits 2014.

Wohnwagen auf einem Gelände.
Legende: Wohnwagen auf dem Expopark-Areal 2014 – mit der nachträglichen Bewilligung der Gemeinde. Matthias Haymoz/SRF

«Wir haben in den letzten Jahren kategorisch keine Gesuche bewilligt und wollen nun keinen Paradigmenwechsel», sagte die zuständige Gemeinderätin Sandra Friedli gegenüber Radio SRF. Und man wolle auch kein Präjudiz schaffen, indem man Schweizer Fahrende willkommen heisse, ausländische aber nicht.

Das Risiko besteht jedoch, dass sich die Fahrenden auch ohne Bewilligung auf dem Areal niederlassen. Droht ihnen in diesem Fall die Räumung? «Da die Stadt Biel Besitzerin des Geländes ist, müsste sie eine Strafanzeige machen», so Sandra Friedli. Eine Räumung sei aber unwahrscheinlich: «Schweizer Fahrende sind eine geschützte Minderheit.»

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    Halt nochmals: Schweizerische Fahrende seien eine "geschützte Minderheit"! Immer mehr werden also Randgruppen in unserer Gesellschaft bevorteilt und können nach illegaler Besetzung fremder Plätze nicht gebüsst oder vertrieben werden! Alle sind vor dem Gesetze und laut Bundesverfassung gleich zu behandeln, lernten wir damals im Staatsunterricht! Wer die letzten 20 Jahre die Entwicklung unserer Gesellschaft ehrlich und genau verfolgt hat, kommt immer mehr zu einem ganz anderen Fazit!
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    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Wer die Politik der letzten Jahre verfolgt hat kann mit Gewissheit sagen, die Jenischen wurden meistens nicht bevorzugt behandelt. Dafür haben sie zuviele Feinde und keine starke Lobby, wie z. B. die Bauern.
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    2. Antwort von Franz NANNI  (igwena ndlovu)
      Also ich koennte als Individuum auch als geschuetzte Minderheit auftreten und dort Campieren so es mir passt, oder..?!
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