Ausbau im Spital Sitten Notfall-Patienten müssen nicht mehr im Gang warten

Das Spital Sitten hat seine Notfallabteilung ausgebaut. Liegende Patienten sollen nicht mehr im Gang warten müssen.

Das ist neu im Notfall im Spital Sitten:

  • 5 zusätzliche Behandlungsplätze
  • 3 neue Warteplätze für liegende Patienten
  • Mehr Patienten können gleichzeitig behandelt werden

«Die Situation vorher war schwierig», sagt Vincent Frochaux, Leiter der Notfallabteilung am Spital Sitten. «Innert fünf Jahren kamen 10'000 Leute mehr zu uns in den Notfall.» Der Ausbau jetzt entschärft die Situation vorläufig. Er kostete 900'000 Franken. Ein weiterer Ausbau ist im kommenden Jahr geplant, der noch einmal etwa 1 Million Franken kosten wird.

Gründe für den Patienten-Zuwachs

Mehr Patienten verzeichnen alle Notfallstationen in der Schweiz, sagt Vincent Frochaux – etwa drei Prozent mehr pro Jahr.

Blick durch ein Fenster auf drei Notfallliegen Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Blick in den ausgebauten Notfall am Spital Sitten. zvg Spital Sitten

Ein anderer Grund für die Zunahme an Notfallpatienten liege in der Walliser Planung: «Der Notfall im Spital Siders zum Beispiel ist unterdessen nachts und am Wochenende geschlossen». Und schliesslich sei Sitten zum kantonalen Zentrum für Kardiologie und Neurologie geworden. «Die Leute kommen nun aus dem ganzen Wallis nach Sitten.»