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Ortsplanung Region Bern Ostermundigen geht auf Tuchfühlung mit dem Volk

Viele Ortsplanungsrevisionen sind an der Urne gescheitert. Ostermundigen will es besser machen.

Am Herbstmärit sammelte der Gemeinderat Ostermundigen bei den Bürgern die ersten Ideen für die Ortsplanungsrevison. Darauf folgten fünf Apéros in den Quartieren, wo die Einwohnerinnen und Einwohner ihre Wünsche äussern konnten.

Aber der Gemeinderat wollte es nicht bei diesen klassischen Formen der Bürgerbeteiligung bewenden lassen und holte eine Kommunikationsagentur an Bord. Diese schuf die Marke sowie die Website Omundo.ch, Link öffnet in einem neuen Fenster, wo der ganze Prozess dokumentiert wird. Und die Agentur kreierte auch Social-Media-Kanäle zum gegenseitigen Austausch.

Mit omundo.ch wollen wir die Ortsplanungsrevision zur Marke machen
Autor: Thomas ItenGemeindepräsident Ostermundigen

«Wir wollten eine Marke schaffen, um nicht als klassische Ortsplanungsrevision daherzukommen», sagt Gemeindepräsident Thomas Iten. Eine wichtige Rolle spielen auch 40 sogenannte «Beobachter» aus der Gemeinde, die bei Bedarf Ideen und Projekte beurteilen können. «Diese Bürger verschaffen uns eine Aussenperspektive, damit wir nicht betriebsblind werden», sagt Iten.

Behörden haben begriffen, dass Ortsplanungen nicht Selbstzweck sind
Autor: Res WyssPlanungsbüro Panorama

«Die Sensibilität für die Anliegen der Bevölkerung bei Ortsplanungen hat zugenommen», sagt Res Wyss vom Planungsbüro Panorama, welches an der Planung in Ostermundigen beteiligt ist. In Worb und Muri seien Ortsplanungen an der Urne versenkt worden. Ausserdem hätten Behörden begriffen, dass Ortsplanungen nicht Selbstzweck seien, sondern für die Bevölkerung gemacht würden.

(Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 17:30 Uhr)

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