Partnerschaft statt Zwist bei der Rega und Air Glaciers

Seit Anfang Jahr müssen die Rega und Air Glaciers zusammenarbeiten. Die Bilanz der beiden Luftretter ist unterschiedlich.

Helikopter vor einem Gebäude Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Nicht alle Unfälle übernimmt das Team der Rega aus Zweisimmen. Keystone

Das Getöse im Sommer 2013 war laut: Im Zwist zwischen Rega und Air Glaciers hat das Walliser Heliunternehmen Air Glaciers der Rega vorgeworfen, die eigenen Maschinen zu bevorzugen. Daraufhin hatte die Rega die Zusammenarbeit gekündigt.

Auf Druck des Kantons Bern kam es Ende Jahr zu einer Einigung. Seit 1. Januar 2014 gilt, dass die Alarmierung für Rettungshelikopter im Kanton Bern ausschliesslich über die Nummer der Rega 1414 erfolgt. Aufgeboten wird der Helikopter, welcher der Unfallstelle am nächsten ist.

«Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut», sagt Karin Hörhager von der Rega. Auch Air Glaciers ist zufrieden. Aber: Es ist nicht immer ganz klar, welcher Helikopter tatsächlich näher am Unfallort ist. «Wir sind uns nicht immer einer Meinung», sagt Peter Balmer von Air Glaciers. «Das müssen wir noch verbessern», sagt Balmer. Im April finden erneut Gespräche zwischen der Rega und Air Glaciers statt.