Berner Inselspital Patienten profitieren schneller von der Forschung

Das Institut für tranlationale Medizin auf dem Areal des Berner Inselspitals hat seinen Betrieb aufgenommen. Es soll dafür sorgen, dass Forschungsergebnisse schneller in die Praxis umgesetzt werden können.

Arbeit in einem Forschungslabor. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Erkenntnisse der medizinischen Forschung sollen schneller dem Patienten dienen. Keystone

Nach zweijähriger Vorarbeit ist es soweit: Auf dem Berner Inselareal hat das Kompetenzzentrum für translationale Medizin und Unternehmertum seinen Betrieb aufgenommen.

Die sitem-insel AG will dafür sorgen, dass Patienten rascher von Erkenntnissen der medizinischen Forschung profitieren können. Bund und Kanton Bern unterstützen die Startphase mit je 25 Millionen Franken.

Das neue Zentrum bietet Unterstützung bei der Produktezulassung an und bildet Spezialisten aus, die sich um die Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Praxis kümmern.

Bis 2018 erhält das neue Zentrum ein eigenes Gebäude am Zugang zum Insel-Areal. Bis dahin befindet sich das Zentrum in provisorischen Räumen. Mit dem Aushub für das neue Gebäude wurde vor kurzem begonnen, wie sitem-Geschäftsführer Felix Frey am Montag vor den Medien sagte. Die definitive Baubewilligung erwartet er Anfang Februar.

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