Prämierter Journalismus Patrick Mülhauser erhält den «Prix Passerelle»

Am Donnerstagabend ist SRF-Freiburg-Korrespondent Patrick Mülhauser mit dem «Prix Passerelle» ausgezeichnet worden. Den Preis erhalten hat er, weil er laut der Jury zum besseren Verständnis zwischen Deutschschweiz und Romandie beitrug.

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Bildlegende: Patrick Mülhauser (rechts) erhält den Preis von Jury-Mitglied Reinhard Eyer. SRG

Der Freiburger SRF-Korrespondent Patrick Mülhauser wurde unter anderem für eine Reportage aus dem Freiburger Schönbergquartier ausgezeichnet. Der Beitrag wurde im «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF 1 ausgestrahlt.

Farbige Reportage

Mülhauser porträtierte das Schönberg-Quartier im Osten der Stadt Freiburg. Hier leben 10'000 Menschen aus über 100 Nationen. Das Quartier hat mit einem Ausländeranteil von 50 Prozent nicht den besten Ruf. Mülhauser zeigte mit seiner Reportage auf, dass dies die Quartierbewohner anders sehen.

In seiner Reportage zu Wort kamen Ausländerinnen und Ausländer genau so, wie Schweizerinnen und Schweizer, auch eine Animatorin für Jugendliche, ein Polizist oder ein Primarlehrer.

Der Preis der Berner Stiftung für Radio und Fernsehen wird seit über 30 Jahren im Zweijahresrhythmus vergeben. Die Preisträger erhielten in diesem Jahr 4000 Franken.

Die weiteren Preisträger

Den zweite «Prix Passerelle» erhielt am Donnerstagabend Kanal9/Canal9 für die zweisprachige Unterhaltungssendung «Walliwood». Der Fernsehpreis von 4000 Franken ging an den SRF-Dokumentarfilmer Urs Sloksnath und den TeleBielingue-Journalisten Adrian Reusser. Der gleich hoch dotierte Radiopreis geht an den Informationsjournalisten Joël Hafner (Regionaljournal Bern Freiburg Wallis von Radio SRF) und an die Kulturjournalistin Noëmi Gradwohl (Radio SRF 2 Kultur).