Pensionskassen kaufen die «Mühle Hunziken»

Für das Kulturlokal Mühle Hunziken zahlen zwei Pensionskassen 3,1 Millionen Franken. Damit endet ein jahrelanger Streit.

Das Konzertlokal nachts. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Gehört neu zwei Pensionskassen: Die Mühle Hunziken. zvg

Der Mühle-Gründer Peter Burkhart und die heutigen Betreiber um Sohn Thomas Burkhart und Bluesmusiker Philipp Fankhauser haben sich am Freitagabend vor dem Regionalgericht in Bern geeinigt. Käufer des Hauses in Rubigen sind die Gepabu Personalvorsorgestiftung - eine Einrichtung für alternative Unternehmungen - und die Coopera PUK - eine Pensionskasse für Unternehmer, Künstler und Freischaffende.

Alle hängigen Rechtshändel seien damit vom Tisch, sagte der Anwalt der Mühle-Betreiber, Thomas Bähler, gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.

Die Betreiberin des Konzertlokals, die Konzert GmbH, befindet sich neu zu je 50 Prozent in Besitz von Philipp Fankhauser und Thomas Burkhart. Laut Bähler haben die beiden auch die GmbH übernommen, welche die Gastwirtschaft im Kulturlokal betreibt.

«Feindliche Übernahme»

Peter Burkhart sagt zur Lösung, sie sei vor Gericht «unter widerlichsten Umständen» entstanden, die «feindliche Übernahme» der Mühle Hunziken Konzert GmbH sei nun vollbracht. Die Pensionskassen seien jedoch ein Glücksfall.

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