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Photovoltaik auf Dächern Der Kanton Freiburg will mehr Solarenergie – ohne zu investieren

Auf dem Dach des kantonalen Informatikamts ist neu eine Solaranlage. Gekostet hat die den Kanton nichts.

Ein privates Unternehmen hat die Solaranlage in Givisiez erstellt – auf eigene Rechnung. Dafür kauft der Kanton Freiburg dem Unternehmen den Strom auch ab, allerdings zu günstigeren Preisen als auf dem Markt. Freiburg spart so also auch noch Geld.

In den nächsten Monaten sollen auf diese Weise vier weitere Dächer mit Solarzellen bestückt werden: zwei Schulen in Freiburg, die Einsatzzentrale der Polizei in Granges-Paccot und das Zivildienst-Ausbildungszentrum Campus Schwarzsee.

Insgesamt 120 seiner Dächer will der Kanton Freiburg in den nächsten Jahren mit Photovoltaikanlagen ausrüsten lassen – möglicherweise ohne einen Rappen dafür zu bezahlen.

Immer mehr Solarenergie

Auf Dächern von öffentlichen und privaten Gebäuden waren Ende 2017 rund 3500 Photovoltaikanlagen installiert, auf 750'000 Quadratmetern. 2007 waren es gerade mal 60 Anlagen und 2000 Quadratmeter.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von N. Schmid (Schmid)
    Eine Win-win-win Situation. Der Kanton spart nicht nur beim Strom, sondern der Schatten der Photovoltaikanlage kühlt auch noch das Dach im Sommer. Zudem wird das Netz lokal entlastet und die gespeicherten Wasserreserven in unseren Stauseen werden geschont. Zudem werden so lokale Arbeitsplätze geschaffen und der Staat macht noch zusätzliche Einnahmen, weil die Arbeitnehmer als auch die Betreiberfirma Steuern zahlen.
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  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
    So sehen also die Auswüchse der Energiewende und deren Subventionen aus. Die Postauto-Affäre ist dagegen Fliegendreck. Mit Energiesubventionen verpulvert man 2 Milliarden pro Jahr(!) und dass ein Kanton meint, er spare dabei auch noch, ist schlichtweg der Gipfel der Naivität. Zahlen tut's übrigens der kleine Arbeiter, der nebst steigenden Krankenkassenprämien, ÖV-Preisen, Abgaben neu auch noch völlig unnötig steigende Energiepreise bewältigen muss. Aber Links-Grün will es so.
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    1. Antwort von N. Schmid (Schmid)
      Der Betreiber der Photovoltaikanlage verkauft den sauberen, unabhängigen Schweizer Dachstrom direkt an den Kanton. Es fliessen keine Subventionen. Solarstrom ist inzwischen nun mal vielerorts günstiger als der Strom vom Netz. Aus diesem Grund ist letztes Jahr in China auch über 17 mal mehr Solar- als Atomleistung zugebaut worden.
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