Neue Studie zeigt Bedarf Pläne für ein Sterbehospiz im Oberwallis

Im Wallis gibt es bereits einige Angebote für Palliativ-Patienten. Trotzdem besteht eine Lücke, die ein Sterbehospiz schliessen könnte.

Alte und junge Hände. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Sterbebegleitung in einem Walliser Hospiz? Keystone

Viele schwerkranke Patienten können den letzten Lebensabschnitt nicht zuhause verbringen, weil die Angehörigen damit überfordert sind. Wenn sie keine stationäre Behandlung im Akutspital mehr benötigen, kommen sie meist in ein Alters- und Pflegeheim.

Besonders für jüngere Sterbende sei das «der falsche Ort», findet Caroline Walker Miano. Sie ist Präsidentin des Oberwalliser Vereins für Sterbe- und Trauerbegleitung. Die Freiwilligenorganisation, die seit 2004 besteht, hat deshalb eine Studie in Auftrag gegeben, die den Bedarf eines Sterbehospizes in der Region belegt.

Die Studienautoren der Hochschule Luzern kommen zum Schluss, dass ein Sterbehospiz sinnvoll wäre - wenn auch im kleinen Rahmen. Die Autoren sprechen von rund zehn Plätzen im ganzen Kanton Wallis, davon zwei im Oberwallis.

Die Initianten rund um Caroline Walker Miano möchten nun einen Verein gründen, der die Machbarkeit abklären soll. Ziel ist es, das Hospiz an eine bestehende Instution anzuschliessen.