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Platz für Fahrende In Gampelen wird für zwei Jahre ein Transitplatz eingerichtet

Der Platz befindet sich gut zwei Kilometer südlich des Dorfes Gampelen (BE) auf kantonseigenem Land.

Legende: Audio Regierungsstatthalterin Franziska Steck zum Transitplatz für Fahrende in Gampelen abspielen. Laufzeit 01:48 Minuten.
01:48 min, aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 08.12.2018.

In der Nähe der Vollzugsanstalten Witzwil richtet der Kanton Bern einen provisorischen Transitplatz für ausländische Fahrende ein. 20 bis 30 Wohneinheiten können auf dem Areal abgestellt werden. Eröffnet wird der Transitplatz voraussichtlich im Frühling 2019, er ist auf zwei Jahre befristet und nur im Sommer in Betrieb.

Schlechte Erinnerungen

Regierungsstatthalterin Franziska Steck informierte am Freitagabend die Bevölkerung. Es habe konstruktive und kritische Voten gegeben, sagt sie gegenüber Radio SRF. «Man darf nicht vergessen, dass einige Leute noch das Bild von 2016 im Kopf haben, als eine grosse Anzahl Fahrende nach Gampelen kamen und Sachen kaputtgemacht wurden.» Genau das sei hier der Unterschied: «Wir organisieren einen Platz und stellen klare Regeln auf. Dann kommt es anders als bei einer unorganisierten Besetzung.» Das hätten andere Beispiele mehrfach bewiesen.

Die Gemeinde Gampelen wird den Platz betreiben. Die Baukosten für den Transitplatz übernimmt der Kanton Bern, die Betriebskosten werden durch Platzgebühren gedeckt.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von C. White (Schnousi)
    Ich finde das ganze Thema um die Fahrenden irgendwie abstrakt. Warum werden dieser Gruppierung auf Kosten der restlichen Bevölkerung Stellplätze eingerichtet? Will ich campieren, muss ich als Schweizer auf einen öffentlich anerkannten Campingplatz. Warum können diese Fahrenden nicht auch auf einen solchen Campingplatz? Nur weil sich jemand nicht für einen festen Wohnsitz entschliessen kann, heisst das doch noch lange nicht, dass der Staat verpflichtet ist ihm ein Grundstück bereit zu stellen!
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